Johannes Honsig-Erlenburg

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Johannes Honsig-Erlenburg (* 13. Oktober 1962 in Salzburg) ist Wirtschaftsanwalt und seit 2006 Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg, sowie seit 2009 Mitglied des Kuratoriums der Salzburg Biennale[1] und seit 2010 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Herbert von Karajan, Osterfestspiele Salzburg.[2]

Biografie[Bearbeiten]

Johannes Honsig-Erlenburg wurde von seinen Eltern Elisabeth (geb. Gräfin von Korff gen. Schmising-Kerssenbrock) und Dr. Franz Honsig-Erlenburg schon früh mit der Musik vertraut gemacht. Ihm wurde bereits während der Schulzeit das Musikstudium an der Kunsthochschule (heute Universität) Mozarteum, zunächst in den Fächern Klavier, dann Konzertfach Orgel ermöglicht. 1980 maturierte Honsig-Erlenburg am Akademischen Gymnasium in Salzburg und studierte an der dortigen Paris-Lodron-Universität Rechtswissenschaften. Während des Jusstudiums entschied Honsig-Erlenburg, das Musikstudium am Mozarteum zu beenden; 1984 erfolgte die Promotion zum Doktor Juris. Nach Absolvierung des Bundesheeres begann Honsig-Erlenburg mit der Ausbildung zum Rechtsanwalt in Salzburg und Wien. Mit erfolgreicher Ablegung der Rechtsanwaltsprüfung erfolgte 1990 die Eintragung zum selbständigen Rechtsanwalt. Heute ist Honsig-Erlenburg Partner der Wirtschaftskanzlei Honsig & Küenburg Rechtsanwälte.

Seit Anfang der 1990er Jahre gehört Honsig-Erlenburg dem Kuratorium der Stiftung Mozarteum Salzburg an, seit 2006 steht er dieser als Präsident vor. Honsig-Erlenburg hat wesentlich zur Neustrukturierung der Stiftung Mozarteum seit Mitte der 1990er Jahre beigetragen. In seiner Präsidentschaft verantwortet Honsig-Erlenburg den Neubau der Konzertorgel im Großen Saal des Mozarteums (Propter Homines Orgel), die erfolgreiche Akquise privater Mäzene und institutioneller Sponsoren sowie die intensive Ausweitung der internationalen Tätigkeit der Stiftung Mozarteum. Mit besonderem Engagement verfolgt Honsig-Erlenburg das von ihm initiierte „Kuba-Projekt“, das sich mit der Errichtung und qualitativ hochwertigen Ausbildung des ersten kubanischen Jugendorchesters, spezialisiert auf die Musik der Wiener Klassik und ernste kubanische Musik auseinandersetzt (Orquesta Sinfonica Juvenil del Lyceum Mozartiano de La Habana).

Seit 2009 fungiert Honsig-Erlenburg als Mitglied des Kuratoriums der Salzburg Biennale – Festival für zeitgenössische Musik und seit 2010 nach Umstrukturierung der Salzburger Osterfestspiele als geschäftsführender Vorstand der Stiftung Herbert von Karajan, Osterfestspiele Salzburg.

Johannes Honsig-Erlenburg ist Vater von drei Kindern und in zweiter Ehe mit der Argentinierin Anna Avellaneda verheiratet.

Berufliche Laufbahn[Bearbeiten]

1989 bis 1996 - Juniorpartner in der Sozietät Dr. Erich Meusburger (gegründet 1960) 1996 bis 2000 - Aufbau der Sozietät Honsig-Erlenburg / Graduierung zum Europarechtsexperten 2000 - Zusammenschluss mit der Sozietät Dr. Meinrad Küenburg und Gründung der Kanzlei Honsig & Küenburg 2000 bis 2011 - Ausbau der Sozietät Honsig & Küenburg, Internationalisierung der Vertretung, Vortragstätigkeit insbesondere auf dem Gebiet der Österreichischen Privatstiftung, Wahrnehmung von Vorstands- und Aufsichtsrats- Mandaten

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