Johann Oettinger

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Oettinger (* 6. August 1889 in Neckarmühlbach) war Angehöriger der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) in der Dienststelle der Staatspolizeileitstelle Karlsruhe von 1933 bis 1945.

Werdegang[Bearbeiten]

Als Angehöriger der badischen Polizei wurde er 1933 von der Gestapo übernommen. In diesem Jahr trat er auch in die NSDAP ein. Von 1933 bis 1943 leitete er die Außenstelle (Ast) Heidelberg der Karlsruher Gestapo-Dienststelle mit wenigen Angehörigen. Als stellvertretender Leiter wurde er ab April 1943 bis zum Ende der Dienststelle in der Außenstelle Mannheim eingesetzt, zuletzt mit dem Dienstgrad eines Kriminalobersekretärs (KOS).

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Am 28. Mai 1945 wurde er verhaftet und in das Internierungslager 75 in Kornwestheim verbracht, wo auch fast alle Angehörigen seiner Dienststelle in Heidelberg inhaftiert waren.[1] Diese Internierung endete am 9. Mai 1947. In der Internierungszeit erkrankte er so schwer, so dass er aus der Internierung entlassen wurde.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden. 1. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 3-89669-820-6, S. 309.
  2. Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden. 1. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 3-89669-820-6, S. 360.
  Dieser Artikel ist im Marjorie-Wiki entstanden.