Johann Graf Lexa von Aehrenthal

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Johann Aloys Otto Paul Carl Maria Stephan Graf Lexa von Aehrenthal (* 28. November 1933 in Prag; † 19. Mai 2008 in Wien) war ein Nachfahre österreichischer Adliger und ein Malteserritter.

Herkunft und familiäres Umfeld[Bearbeiten]

Die ursprünglich bürgerliche, seit 1790 briefadlige Familie stammte aus Böhmen und begann ihre Stammreihe mit dem um 1685 verstorbenen Seifensieder Johann Lexa aus Příbram[1]. Dem landtafelfähigen Prager Bürger Johann Anton Lexa wurde am 9. Juni 1790 der böhmische Adelsstand mit dem Zusatz von Aehrenthal und am 4. Juli 1792 vom bayrischen Kurfürsten Karl Theodor in seiner Eigenschaft als Reichsvikar in den Reichsritterstand erhoben. Dessen Sohn Johann Ritter Lexa von Aehrenthal wurde am 10. März 1828 der österreichische Freiherrnstand erteilt[2].

Leben[Bearbeiten]

Seine Eltern waren Johann Graf Lexa von Aehrenthal (1905-1972) und die Sternkreuzdame Ernestine Gräfin von Harrach (1903-1990)[3]. Sein Großvater war Außenminister von Österreich-Ungarn Alois Lexa von Aehrenthal (1854-1912).

Johann Lexa von Aehrenthal wurde Berufssoldat im österreichischen Bundesheer und wurde bis zum Range eines Majors befördert. Seine Hauptaufgabe sah er in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Malteser-Ritterorden. Er wurde Ehren- und Devotionalritter, Träger des Devotional-Großkreuzes des Souveränen Malteser Ritterordens und schließlich Kanzler im Großpriorat von Österreich dieses Ordens.

Er war seit dem 3. August 1963 verheiratet mit Alice Freiin von Warsberg, geboren 1936, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat. Am 19. Mai 2008 ist er in Wien gestorben.

1989 erhielt er das Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band VII, Seite 327, C.A. Starke-Verlag, Limburg, 1989
  2. Genalog. Handbuch des Adels, Band G XX, Seite 292
  3. Genealog.Handbuch, aaO., Seite 293
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
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