Johann Christian Hinrich Schulz

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Johann Christian Hinrich Schulz (Pseudonym John Christie Willot; * 7. März 1962 in Karlsruhe) ist ein deutscher Komponist, Tonmeister und Dirigent.

Leben[Bearbeiten]

Schulz ist der Sohn der Malerin Johanna Schulz und des Architekten Joachim Schulz. Er erhielt Privatunterricht in klassischer Gitarre (Marc Seiffge), Klavier (Rolf Knieper), Dirigieren (Manfred Hübner) und Komposition (Robert Wittinger). Von 1983 bis 1986 studierte er Musikethnologie, Musikwissenschaft und Journalismus an den Universitäten Freiburg und Basel unter anderem bei Hans Oesch, Hans Heinrich Eggebrecht und Hans Peter Haller. Von 1986 bis 1990 absolvierte er ein Kompositionstudium an der Staatlichen Musikhochschule Stuttgart bei Milko Kelemen.

Schulz komponierte kammermusikalischen und symphonischen Werken sowie Kompositionen für elektronische Medien und Vokalensembles. Er realisierte Projekte in Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel Stiftung des Südwestfunks (heute Südwestrundfunk), dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe und der PROFECTIO Initiative Freiburg.

Ab 1984 begann er noch eine Laufbahn als Tonmeister und Produzent. Bis 1990 hatte er ein eigenes Label Cadenza Records, das heute ein Label der Bayer Music Group ist.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • TRITTICO (Sinfonie Nr.1) für Orchester, Bariton solo und Chor (Text: H. Hesse) op.4 (1982-84)
  • DREIGESTIRN für Mezzosopran und Orchester (Texte: Fr. Dürrenmatt und I. Bachmann) op.17 (1987-93)
  • AB MIRAM für Marimba solo op.21 (1989)
  • WORK IN PROGRESS für Schlagzeug-Trio op.23 (1990)
  • FOOTBALL für Orchester, 4-Spur Playback und Live-Elektronik op.27 (1994)
  • TREDICI EPISODI für 4 Klaviere und Schlagzeug op.30 (1995)
  • SEQUENTIA NOVA OCTOIUGIS I für 8 Sänger op.40.1 (1998)

Weblinks[Bearbeiten]

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