Jan Westerbarkey

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Jan Westerbarkey (* 27. Oktober 1961 in Gütersloh) ist Mitglied der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Westaflex.

Frühe Jahre und Ausbildung[Bearbeiten]

Westerbarkey wurde in Gütersloh als erstes Kind von Sturmi Westerbarkey (Unternehmer) und Karin Westerbarkey, geb. Müller geboren. Er ist ein Urenkel des Firmengründers Leonhard Westerbarkey. Er hat mit Corallie Westerbarkey eine jüngere Schwester und mit Peter einen Zwillingsbruder. Westerbarkey machte sein Abitur am Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh, studierte später an der WHU Koblenz und der UMA. Inspiriert von Datenbank-Technologien während seiner Studienzeit arbeitet er in den Redaktionen von Funkschau, COGITO und Computerwelt. Seit dieser Zeit ist er freier Fachautor und Vortragsredner.

Westerbarkey ist seit 1993 verheiratet und hat ein Kind. Er lebt im Kreis Gütersloh, wo sich auch die Verwaltung aller seiner Unternehmungen befindet.

Familiengeschichte[Bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung 1267 durch den Erwerb des Hof Barkey unmittelbar an der Dalke liegend, später gezeichnet auf Bleistiftzeichnungen von Paul Westerfrölke. Vor über 700 Jahren gehörte dieser Hof zum Kirchspiel Gütersloh. Dieser Kauf war für die Reformation von großer Wichtigkeit[1]. Anno 1537 finden sich finden sich folgende Zuschläge, die von der Kirche in Gütersloh für das Urbarmachen von Brachland erhoben wurde: „Nr. 67 Ellbracht uff der Barkeys Heide“, „Nr. 73 Johann uff der Barkeys Heide“, „Nr. 82 Hermann uff der Barkeys Velde“[2]. Um 1300 waren die Barkeys-Höfe nach Vermessungen von Du Plat 267 Morgen groß. Davon waren 104 Morgen Heide. Aus diesen Bezeichnungen geht eindeutig hervor, dass der Name Barkey einen Flurnamen bezeichnet, etwa Birkenheide, abgekürzt Birkhey = Barkey, wobei die Endsilbe hey Heide bedeutet. Der Hof Barkey wurde um 1320 in zwei Hälften aufgeteilt. Nach den Angaben des Landvermessers Joh. Wilh. Du Plat entsteht aus dem Erbhof die Familienstämme Österbarkey (Erben von Cras Barkey) und Westerbarkey (Erben von Dechant Johan Barkey)[3].

Familienwappen der Familie Westerbarkey

Caspar Barkey (1619-1691) war Bürgermeister und Konsul von Bremen, dessen Familienwappen ist im staatlichen Wappenbuch Bremen eingetragen ist. Die vier Bärentatzen sollen den Namen Barkey versinnbilden und verzieren das Grabmal des Konsuls im Focke-Wulf-Museum. Es ist seither das Familienwappen der Familie Westerbarkey, nach dem Epitaph der Familie in der Stephanikirche.

Die Unternehmensgruppe Westaflex sollte eigentlich Westerflex nach dem Gründer Westerbarkey lauten, konnte jedoch aufgrund seiner Sütterlin-Aufzeichnungen nicht von der Handelskammer identifiziert werden.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit widmet sich Westerbarkey als Förderer von sozialen und ökologischen Projekten. In der Zeit von 1992 bis 1996 war er Sprecher der gemeinnützigen Umwelt-Stiftung der Wirtschaft und wirkt seitdem als Mitgliedsunternehmer. Er ist Initiator des Welt-EDI-Tages der UN Einrichtung UNECE am 12. November. Thematisch bewegt er sich meist im Bereich Internet, speziell eCommerce und Social Commerce, sowie der unternehmerischen Auswirkungen der sozialen Medien wie Wiki oder Enterprise 2.0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dr. Richter, Die Geschichte der evangelischen Kirche in Gütersloh, S. 11ff
  2. Staatl. Archiv Münster, Amtsakten Reckenberg Nr. 100
  3. Osnabrücker Geschichtsquellen VI Joh. Wilh. Du Plat, die Landvermessung des Fürstbistums Osnabrück 1784-1790

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