Jan Jaeschke

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Jan Jaeschke (* 1990) ist ein deutschnationaler NPD-Politiker aus Weinheim.

Jan Jaeschke trat mit 17 Jahren in die NPD ein. Jaeschke ist seit 2011 Kreisvorsitzender des NPD-Kreisverbandes Rhein-Neckar. Bereits seit 2008 war er stellvertretender Kreisvorsitzender. Seit 2012 ist er auch Beisitzer im Landesvorstand. Jan Jaeschke trat für die NPD bei der Bundestagswahl 2009 und 2013 an. 2011 trat er bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an und erreichte in seinem Wahlkreis Weinheim 1% und in Wiesloch 1,1 Prozent der Stimmen. Auch 2016 war er als Kandidat der NPD angetreten, allerdings in den Wahlkreisen Weinheim und Sinsheim. Zur Bundestagswahl 2017 kandidierte er nicht.[1] Das liegt mutmaßlich daran, dass er 2016 seine Ämter in Kreis- und Landesvorstand aufgab. Jaeschke galt als einer der Hauptorganisatoren der NPD-Bundesparteitage in Weinheim von 2013, 2014 und 2015. Ab 2016 fanden diese nicht mehr in Weinheim statt.[2]

Jaeschke ist seit etwa 2011 Dauerredner auf vielen nationalen Veranstaltungen. Er sprach z.B. als Redner bei vielen NPD-Deutschlandtouren und bei den 1. Mai-Demos 2012 in Mannheim, 2014 in Kaiserslautern und 2015 in Worms. Am 3. Oktober 2012 trat Jaeschke in Heidelberg bei einer Kundgebung auf dem Heidelberger Bismarckplatz auf. 2015 sprach er dort noch einmal bei "Steh auf für Deutschland". Bereits im März 2012 sprach er auf einer Kundgebung in Sinsheim, bei der auch der damalige NPD-Parteivorsitzende Holger Apfel sprach. Seit dem folgen jährlich Auftritte in Sinsheim. 2017 sprach Jaeschke beim Rechtsrock-Fest "Rock gegen Überfremdung 2" vor einigen Tausend Rechten im thüringschen Themar.[3] Auch in Kandel[4] oder bei PEGIDA-Karlsruhe (2014-17) war er bereits als Redner anzutreffen.

Jaeschke sieht sich selbst als „National-Freiheitlich“ und als überzeugter Demokrat. In der Antifa und im Linksextremismus sieht er die größten Feinde der Demokratie. Sein Leitsatz ist: „Sicherheit durch Recht und Ordnung“. Neben der Sicherheitspolitk greift Jaeschke immer wieder das Thema Verkehrspolitik auf.[5] Innerhalb der NPD trat er 2018 dem sog. "Völkischen Flügel" bei, der eine Neuordnung der NPD als Aktivistenpartei anstrebt und das Bekenntnis zum Volk favorisiert.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]