JCS 1067

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. Die Direktive JCS (Joint Chiefs of Staff) 1067 entsprach dem Morgenthau-Plan - wenngleich nicht seiner extremsten Ausprägung - und zielte vor allem darauf ab, den Lebensstandard im besetzten Deutschland zu senken.[1] Der Plan war insofern erfolgreich, als der Lebensstandard in Deutschland im Jahr 1947 niedriger als 1945 und 1946 war. Ein Bericht des ehemaligen US-Präsidenten Herbert Hoover vom März 1947 stellte u.a. fest, dass eine tägliche Ration von 1040 Kalorien kaum besser als die Verpflegung in den deutschen KZs war.[2]

Die Direktive war vom 10. Mai 1945 bis 10. Juli 1947 in Kraft und wurde von der Direktive JCS 1779 abgelöst, welche in weiterer Folge zur Teilnahme Deutschlands am Marshall-Plan führte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John Dietrich. The Morgenthau Plan: Soviet Influence on American Postwar Policy (2002) S. 99
  2. John Dietrich, S. 108

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