Jörgen Klußmann

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Jörgen Erik Klußmann,(* 29. September 1962 in Rotenburg (Wümme)) ist Studienleiter an der Evangelischen Akademie im Rheinland in Bonn ( https://www.fremd-vertraut.de/studienleiter-joergen-klussmann-304.php ) und vertirtt dort den Themenbereich Politik. Klußmanns Expertise liegt in in interkultureller und interreligiösem Dialog, Politik mit dem Schwerpunkt Konfliktbearbeitung, Globalsierung sowie Migration und Integration. Er arbeitet als Publizist und Trainer für Systemische Konflikttransformation in Ländern wie Afghanistan, Deutschland, Indonesien, Nepal und Sri Lanka. Gemeinsam mit dem Arzt und Therapeuten Marco de Carvalho führte er Methoden der systemischen Familentherapie in die Konfliktbearbeitung ein. Im Auftrag der deutschen Friedrich-Ebert-Stiftung erscheint Anfang 2010 eine Publikation zur Systemischen Konflikttransformation in Afghanistan. Gemeinsam mit dem Bonner Afghanistan-Forscher Conrad Schetter organisiert er die Konferenz "Wer sind die Taliban?" Im Jahr 2011 war er Herausgeber des Buchs "Der Taliban-Komplex".

Leben[Bearbeiten]

Schon während des Studiums der Afrikanistik, Islamwissenschaft und Politologie arbeitet Klußmann als freier Journalist für den englischen Transkriptionsdienst der Deutschen Welle und für den Informationsdienst Südliches Afrika. Er engagiert sich für die Anti-Apartheid-Bewegung und für den Frieden. Als Feldassistent von Bernd Heine beteiligt er sich an einer Studie über die Nutzung von Wildpflanzen bei Hirtennomaden in Nordkenia und führt als Stipendiat der Heinz-Kühn-Stiftung für junge Journalisten und im Auftrag der Deutschen Welle eine Hörerforschung in Tansania durch.

Nach dem Studium arbeitete Klußmann zunächst als Consultant und Journalist (u.a für den Deutschlandfunk, Deutsche Welle, WDR, taz, KSTA. 1994 geht er in die von Willy Brand gegründete Stiftung Entwicklung und Frieden und ist dort für die Projektentwicklung und die Presse zuständig. Von 1999 bis 2003 leitet er die Fachstelle Eine Welt Medien beim Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik in Frankfurt. Die Arbeit führt ihn erstmals nach Asien und Südamerika. Klußmann leitet Journalistendelegationen nach Südafrika, Indonesien und Bolivien. Er bildet erstmals Journalisten in Friedensjournalismus und im Ausland aus. Im Sommer 2001 reist er in die USA, um die Möglichkeiten eines Satelliten gesteuerten Radio-Netzwerks, das auf der ganzen Welt empfangbar sein soll, zu erörtern. Nach dem 11. September scheitert das Projekt. Klußmann nimmt an der Ausbildung von Dr. Wilfried Nelles zum systischen Berater teil und wendet erstmals systemischen Methoden der Konfliktbearbeitung wie Aufstellungen und Zirkuläres Fragen in Konfliktjourmalismusseminaren in Nepal an. Darauf beginnt eine rege Reisetätigkeit in Nepal und Sri Lanka. Erstmals arbeitet er mit Marco de Carvalho zusammen.

2004 findet er einen neuen Wirkungskreis als Studienleiter der Evangelischen Akademie im Rheinland in Bonn, der Nachfolgerin der Evangelischen Akademie in Mühlheim a. d. Ruhr. Zunächst ist er für Europa, Integration, Kultur und Bildung zuständig. Ab 2005 ändert sich sein Arbeitsbereich und statt Kultur und Bildung, stehen nun Christlich-Islamischer Dialog und Friedensethik im Vordergrund. Zahlreiche Veranstaltungen und Publikationen zum christlich-islamischen Dialog folgen.

Weblinks[Bearbeiten]

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