Internationale Humanitäre Hilfsorganisation

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Internationale Humanitäre Hilfsorganisation
Zweck: Weltweite Humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen, Kriegen und anderen Katastrophen
Vorsitz: Mustafa Yoldas
Gründungsdatum: 1998
Sitz: Weilburger Straße 17
60326 Frankfurt am Main
Deutschland
Website: http://www.ihh.com

Die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main und wurde im Jahr 1998 unter dem Namen „Initiative Humanitäre Hilfe“ gegründet. Vorsitzender des Vereins ist der praktizierende Hamburger Arzt Mustafa Yoldas (Vorsitzender der Schura Hamburg und bekennendes Mitglied und Funktionär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs).

Organisation[Bearbeiten]

Im Jahr 1995 wurde die erste IHH-Organisation in der Türkei gegründet.[1] Hintergrund war der Krieg in Bosnien. Während des Krieges half die IHH Kriegsopfern und Flüchtlingen. Nach dem Bosnien-Krieg weitete die Organisation ihre Aktivitäten aus. Binnen kürzester Zeit stieg die humanitäre Hilfsorganisation auf und ist heute eine von der UN akzeptierte NGO.[2]

1998 wurde der deutsche Ableger nach den gleichen Gründsätzen gegründet. Der Verein hat zudem in Europa vier Vertretungen in den Ländern Belgien, Dänemark, Holland und Österreich.[3]

Außerdem hat die IHH zahlreiche Partnerorganisationen.[4]

Aufgabenbereiche[Bearbeiten]

Unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe oder Religion hilft die IHH weltweit allen Notleidenden Menschen. Die Organisation agiert nach dem Grundsätzen: "Alle Menschen sind gleich" sowie "Hilfe zur Selbsthilfe"[5]

Bei ihren Hilfsaktionen legt die IHH ein besonderes Augenmerk auf die Versorgung von Kindern und Familien in Krisenregionen. Hauptsächlich konzentriert sich die Organisation auf die humanitäre Hilfe für Familien, Flüchtlinge und Hungernde in ländlichen Gegenden. Dabei werden vor allem Grundnahrungsmittel, Medizin und medizinische Hilfsmittel sowie weitere Dinge des täglichen Lebens an Notleidende verteilt.

Die IHH arbeitet grundsätzlich mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Neben Nothilfe bei aktuellen Katastrophen und Krisen betreibt die IHH auch mehrere mittel- und langfristige Projekte. Die IHH konzentriert sich insbesondere auf Trinkwasser- und Waisenhausprojekte.[6]

Finanzierung[Bearbeiten]

Die IHH ist eine nichtstaatliche Organisation (NGO). Sie ist unabhängig und finanziert ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden und Fördermitgliedschaften.

Kritik[Bearbeiten]

Der IHH - Deutschland wird eine zu starke Nähe zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs nachgesagt. Die IHH selbst betonte bisher jedoch stets, dass sie "eine rein humanitäre, keine islamische Hilfsorganisation" sei.[7]

Quellen[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

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