Ingeborg-Inés Endruweit

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Ingeborg-Inés Endruweit (* Wien) ist eine Sozialwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten]

Sie in Argentinien aufgewachsen und in Buenos Aires die deutsche „Goethe-Schule“ besucht, eine Schule, die zum argentinischen und deutschen Abitur führt.

Lehrerstudium am Deutschen Lehrerseminar in Buenos Aires. Abschluss: Lehrerin für Deutsche Auslandsschulen.

Nach der Übersiedlung nach Deutschland, Kiel, Unterrichtstätigkeit in der Erwachsenenbildung (Spanisch). Landesbeauftragte der Volkshochschulen für Spanisch in Schleswig-Holstein (Erarbeitung von Lehrkonzepten für die Volkshochschulen. Durchführung von Fortbildungsseminaren für Lehrkräfte) Neun Jahre Lehrbeauftragte für Spanisch am Romanischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

Tätigkeit als hauptamtliche Dozentin in der Erwachsenenbildung, auch in Kursen zur sozialen Integration für Spätaussiedler und Asylbewerber im Rahmen der öffentlichen Eingliederungshilfen.

1985 folgte, neben der Berufstätigkeit, ein Aufbaustudium an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel: Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie. Abschluss: Diplom-Pädagogin.

Danach Lehrauftrag an der der Universität Kiel, Soziologie. Mitarbeit am Projekt Prüfungsforschung am Institut für Pädagogik (Ost-West-Studie) und in diesem Rahmen Durchführung von Lehrgängen in den alten und neuen Bundesländer.

Nach Erlangung des Doktorgrades Dr. phil., 1992, folgten zusätzlich Lehraufträge an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Sozialwesen, Durchführung von Tagungen, sowie Vorträge beim Referat für Frauen der Stadt Kiel und der Landeszentrale für politische Bildung. Fortbildungsseminare für Referendare und Gymnasiallehrer verschiedener Fächer zur Erlangung der Zusatzqualifikation für das Fach Wirtschaft/Politik.

2004 aus dem öffentlichen Dienst der Stadt Kiel ausgeschieden.

Arbeitsgebiete[Bearbeiten]

Familiensoziologie, Sozialisation als lebenslanger Prozess, geschlechtsspezifische Sozialisation, geschlechtspezifische Lebensplanung, Frauen zwischen Erwerbstätigkeit und Familie, Soziologie der Geschlechterverhältnisse.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Krope, P. Lorenz, P., Lübcke.I.: Muss der Mensch erzogen werden? Zur Entwicklung und Evaluation der Kieler Dialogwerkstatt. In: Rektorat der Pädagogischen Hochschule Kiel (Hrsg.): Hochschulnachrichten, November 1992
  • Lübcke, I. : Das Altersstufensystem als gesellschaftliches Grundprinzip – dargestellt am Beispiel der vorkolumbianischen Inka-Kultur. In: Püttjer, Ch., Schnierda, U. (Hrsg.): Kontaktforum: Soziologie in Schleswig-Holstein, Kiel 1993
  • Krope,P., Lübcke, I.: Die Kieler Dialogwerkstatt, In: Krope, P., Lorenz, P. (Hrsg.): Pädagogik zwischen Dogmatismus und Autonomie. Untersuchungen zum pädagogischen Selbstverständnis im Osten und im Westen der Bundesrepublik Deutschland, Münster, New York 1993
  • Krope, P., Lübcke, I.: Die Ergebnisse der Kieler Dialogwerkstatt. In: Krope, P., Lorenz, P. (Hrsg.): Pädagogik zwischen Dogmatismus und Autonomie. Untersuchungen zum pädagogischen Selbstverständnis im Osten und im Westen der Bundesrepublik Deutschland, Münster, New York 1993
  • Endruweit, I.: Schichtungselemente in der Standesgesellschaft. Zur Sozialstruktur der Inka. In: Asien, Afrika, Lateinamerika, 1994
  • Ingeborg-Inés Endruweit: Gleichaltrigengruppe. In: Günter Endruweit, Gisela Trommsdorff (Hrsg.): Wörterbuch der Soziologie. 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Lucius und Lucius, Stuttgart 2002, ISBN 3-8252-2232-2, S. 202 (754 S.).
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