Infanterie-Regiment Nr. 377

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Infanterie-Regiment Nr. 377
Infanterie-Regiment Nr. 377-1.jpg
Leo von Stocken und Offiziere des Infanterie-Regiments Nr. 377, rechts Oberst z.D. Alfred Müller, I. Bataillon A-Linie
Aktiv 22. September 1915–15. August 1918
Land Königreich Preußen
Streitkräfte Preußische Armee
Truppengattung Infanterie
Grobgliederung 10. Landwehr-Division/180. Infanterie-Brigade
Herkunft der Soldaten Königsberg bzw. Ostpreußen

Das Infanterie-Regiment Nr. 377 war ein Infanterieverband der Preußischen Armee.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 22. September 1915 wurde der Verband aus dem Ersatz-Infanterie-Regiments Königsberg Nr. 1 mit einer MG-Kompanie gebildet. Aus dem I. Bataillon des Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 1 wird das IV. Bataillon gebildet. Anfang Januar 1916 wurden die MG-Ersatz-Züge 492 und 494 dem Regiment zugeteilt. Im September und Oktober 1916 wurde unter Heranziehung dieser Züge eine 2. und 3. MG-Kompanie aufgestellt. Nach dem Waffenstillstand im Osten verlegte das Regiment im Februar/März 1918 an die Westfront, wo es bis zu seiner Auflösung zum Einsatz kam. Am 23. Juli 1918 fiel der Regimentskommandeur Oberst z.D. Alfred Müller in La Logette-Fe am Canal de la Sambre à l’Oise

Den Ersatz für das Regiment bezog es aus dem 2. Ersatz-Bataillon des Füsilier-Regiments „Graf Roon“ (Ostpreußisches) Nr. 33.

Auflösung[Bearbeiten]

Das Regiment wurde am 15. August 1918, nachdem bereits die 10. Landwehr-Division am 8. August 1918 aufgelöst war, ebenfalls aufgelöst und die Truppenteile auf die 201. Infanterie-Division wie folgt verteilt:

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Kraus: Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914-1918. Teil VI: Infanterie. Band 1: Infanterie-Regimenter. Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S. 334.
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