Huszti-Duo Vienna

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Das "Huszti-Duo Vienna" besteht aus den Geschwistern Gergely und Gabrielle Huszti. Gergely Huszti (* 1989, Budapest) ist Pianist und Baritonsänger, Gabrielle Huszti (* 1995, Wien) ist Violinistin.

Lebenslauf Gergely Huszti[Bearbeiten]

Gergely erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 4 Jahren von seiner Mutter in Wien. Er setzte sein Studium ab dem 6. Lebensjahr in der Meisterklasse der Professorin Nina Igudesman in Wien fort. Im Alter von neun und elf Jahren gewann er in Wien den 1. Preis des Klavierlandeswettbewerbs mit Auszeichnung.

Mit neun Jahren gab er ein Klavierkonzert im Steinway-Klavierhaus Wien und wurde vom Lions Club Wien ausgezeichnet. Ab 2001 fungierte er als Sopransolist der Wiener Sängerknaben (im Folgenden: WSK). Innerhalb von 3 Jahren absolvierte er 450 Bühnenauftritte, u. a. in Korea, Japan, in der Wiener Staatsoper (Mozart: Zauberflöte, Erster Knabe), in Sydney, in New York (Carnegie Hall), wo er auch am Klavier den Mozart-Chor der WSK begleitete. Das brachte ihm eine Auszeichnung durch den Präsidenten der WSK ein.

Mit 14 Jahren wurde Gergely Huszti an der Hochbegabtenabteilung - Klavier der Kunstuniversität Graz aufgenommen. Die Familie übersiedelte von Wien nach Parndorf (Burgenland). Im Alter von 15 Jahren gewann er den 1. Preis des Burgenländischen Klavierlandeswettbewerbs mit Auszeichnung und wurde mit dem Bösendorfer-Preis ausgezeichnet. Mit 17 Jahren absolvierte er einen Meisterkurs bei Professor Alejandro Geberovich in Lilienfeld (Niederösterreich). Im selben Jahr debütierte Gergely als Klaviersolist im Zusammenspiel mit dem Grazer Musikuniversitätsorchester. Er spielte das Mozartklavierkonzert d-Moll KV 466 unter dem Dirigenten Herbert Weißberg.

Im Alter von 18 Jahren belegte Gergely Huszti einen Meisterkurs bei dem amerikanischen Pianisten Robert Jorgensen, ebenfalls in Lilienfeld. An der Musikuniversität Wien wurde er im gleichen Jahr im Konzertfach Klavier bei Professorin Christiane Karajeva zum Studium zugelassen. Es folgten internationale Klavierbegleitungsauszeichnungen in Italien (Barletta), Bulgarien, Tschechien, Österreich und Ungarn. Im Huszti-Duo Vienna ist er der Klavierbegleiter seiner Schwester, der Geigerin Gabrielle Huszti.

Auftritte[Bearbeiten]

Seit 12 Jahren gibt Gergely regelmäßig Klaviersoloabende, u. a. auch mit seinem Familienorchester „Immanuel Ensemble Vienna – die zehn Huszti-Geschwister” in Österreich, Italien, den USA und Ungarn mit insgesamt mehr als 80 Auftritten.

In den Jahren 2008 und 2009 folgten Auftritte im Österreichischen Rundfunk und TV (Radio Ö1) sowie im ungarischen Fernsehen DunaTV und MTV.

Derzeit ist Gergely Huszti ehrenamtlich beschäftigter Kantor in der römisch-katholischen Pfarre von Jois (Burgenland).

Lebenslauf Gabrielle Huszti[Bearbeiten]

Gabrielle Huszti, die Violinistin des Huszti-Duos, nahm im Alter von 5 Jahren den ersten Geigenunterricht am Konservatorium der Stadt Wien. Mit 7 Jahren wurde sie an der Hochbegabtenabteilung der Musikuniversität Wien bei Professor Stefan Kamilarov zum Studium aufgenommen.

Im Juli 2008 absolvierte sie einen Kammermusikkurs bei Professor Kamilarov in Lilienfeld. Anschließend trat sie im Stift Lilienfeld beim großen Abschlusskonzert als Solistin auf. Im September 2008 bezeichnete sie der Violinsolokünstler Alexander Markov aus New York in Budapest als außerordentlich begabt.

2008 erlang sie in Italien bei dem internationalen Musikwettbewerb „Citta di Barletta“ zusammen mit ihrem Bruder Gergely als „Huszti-Duo Vienna“ mit dem Stück „Doppeltanz aus Kálló“ des Komponisten Zoltán Kodály den ersten Preis (Primo Premio Assoluto), welcher durch den Jury-Vorstand Francesco Monopoli überreicht wurde.

Beim österreichischen Musikwettbewerb Prima La Musica erreichte Gabrielle Huszti den ersten Preis in den Jahren 2004, 2006, 2008 und 2009. Im Frühling 2009 widmete der zeitgenössische ungarische Komponist Sándor Szokolay ihr ein Werk, das er mit ihr einstudierte. Mit diesem Werk, „Pastorale Mysterioso e Jubiloso“, erreichte sie beim österreichischen „Prima la Musica“-Wettbewerb den ersten Preis im Jahr 2009. Kurz darauf folgte ein erster Preis des tschechischen „Jaroslav Kocian-Wettbewerbs“.

Im Rahmen eines Solokonzertes in Tihany (Ungarn) wurde sie vom Violinvirtuosen Peter Lissauer von der Royal Scottish Academy of Music and Drama (Glasgow) als hochbegabt bezeichnet.

Die Kommission der Musikuniversität Wien und die Johann Sebastian Bach-Musikschule Wien wählten Gabrielle als Solistin für eine Japantournee im Sommer 2009 mit den „Jungen Wiener Virtuosen“ aus. Für den Sommer 2010 wurde sie erneut eingeladen, in Peking, Shanghai (Weltausstellung), Hong-Kong und Tokio Solokonzerte zu bestreiten.

Auftritte erfolgten in den Jahren 2008 und 2009 im österreichischen Rundfunk bzw. TV und im ungarischen Fernsehen DunaTV und MTV.

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