Hubertus von Bonin

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Hubertus von Bonin (* 3. August 1911 in Potsdam; † 15. Dezember 1943 in Witebsk) war ein Offizier der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Lebensdaten und familiäres Umfeld[Bearbeiten]

Hubertus von Bonin entstammte dem Zweig Karzin der weit verbreiteten hinterpommerschen uradeligen Familie Bonin, die in der deutschen Militärgeschichte Bedeutung erlangte. Er wurde am 3. August 1911 in Potsdam geboren. Seine Eltern waren der Oberst der Luftwaffe Bogislaw von Bonin (1878–1945) und Mathilde von Bülow (1885–1968). Er war unverheiratet und hatte mehrere Brüder, von denen zwei ebenfalls als Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg kämpften und einer, Jürgen von Bonin (1914–1942), als Oberleutnant fiel.[1]

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Hubertus von Bonin trat sofort nach der Wiedererrichtung einer Luftwaffe in diese als Offiziersbewerber ein. Er machte schnell Karriere und wurde nach Kriegsbeginn als Jagdflieger eingesetzt. Wegen seiner zahlreichen Luftsiege stieg er schnell auf und wurde am 21. Dezember 1942 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.[2] Er erzielte insgesamt 77 Luftsiege und war zuletzt als Major Kommodore des Jagdgeschwaders 54. Er fiel am 15. Dezember 1943 im Luftkampf über Witebsk.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Genealogisches Handbuch des Adels, Band A XI, Seite 125, C.A. Starke-Verlag, Limburg, 1981
  2. siehe Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger


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