Holger Doetsch

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Holger Doetsch (* 12. Oktober 1963 in Bendorf, Landkreis Mayen-Koblenz) ist ein deutscher Bankkaufmann, Autor/Publizist und Hochschullehrer für die Fächer "Journalismus", "PR", "Internationale Medienwirtschaft" und "Rhetorik".

Leben[Bearbeiten]

Nach der friedlichen Revolution in der DDR 1989/1990 war Doetsch in der ersten und letzten demokratisch gewählten DDR-Regierung unter Ministerpräsident Lothar de Maizière zusammen mit Angela Merkel Pressesprecher (DDR-Ministerium für Jugend und Sport). 1991 Sprecher des Bundesverbandes der Jungen Union Deutschlands (JU). In dieser Zeit war er auch Chef des Bundesverbandsmagazins "Die Entscheidung", und gründete die "Schwule Gruppe in der Union", aus der sich die LSU, "Lesben und Schwule in der Union" bildete. Von 1993 - 2000 hatte er verschiedene Sprecherfunktionen in der CDU inne, z B. in den Landtagen von Thüringen und Brandenburg, sowie im Deutschen Bundestag (hier war er u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Ulf Fink und Rainer Eppelmann). Seit 2000 selbstständiger Dozent, unter anderem für die Konrad-Adenauer-Stiftung, sowie für die Europäische Medien- und Businessakademie (EMBA) in Hamburg und Berlin.

Er veröffentlichte in "Der moderne Medienwahlkampf", "Medienmanagement I - IV" (Hg.: Prof. Dr. Otto Altendorfer, Mittweida u. a.) oder "Das Ende der Beliebigkeit. Beiträge zu Kommunikation und Medien" von Prof. Frank Heinrich (Hg.). Mitglied im "Literarischen Colloquium Berlin". Im Oktober 2008 erschien sein Romanbericht "Elysander" (Zwischenbereiche Verlag Berlin), im März 2010 seine Erzählung "Ein lebendiger Tag" (Nora-Verlag Berlin). Holger Doetsch lebt in Berlin und Hamburg.

Weblinks[Bearbeiten]

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