Hitch (Fotograf)

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Hitch (*1967 in Berlin) ist ein deutscher Fotograf und Fotokünstler, er lebt in Berlin.

Leben[Bearbeiten]

Hitch arbeitet als freier Fotokünstler in den Bereichen Industrie- und Architekturfotografie. Seine Motive findet er auf weltweiten Reisen. Seit 2002 stellt Hitch regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen, Galerien und Kunstvereinen aus. Hitch ist seit 2004 Mitglied der Fachgruppe Fotografie im Landesverband der Museen zu Berlin.

Werk[Bearbeiten]

Seit 1990 liegt ein Hauptaugenmerk der künstlerisch-fotografischen Arbeit von Hitch auf der Herausarbeitung von Strukturen von Dingen, die den Menschen täglich in seiner Umwelt umgeben. Diese stellt er in konzeptionell unterschiedlichen, fast ausschließlich farbigen Fotoserien, Videoarbeiten sowie Objekten aus Metall, Holz, Filz und Kunststoffen dar. Grundlage der Fotografien von Hitch ist immer der Mensch. Dieser wird von ihm aber nur selten direkt abgebildet sondern er ist durch seine Entwicklungen, Konstruktionen oder Eingriffe in die Umwelt auf den Bildern vertreten.

Als Vertreter der „Available Light Photography“ verzichtet er sowohl auf additionales Blitzlicht als auch auf eine nachträgliche „Manipulation“ der Bilder am Computer oder im Labor. Die Fotoabzüge erfolgen direkt vom Ausgangsmaterial: Kleinbild-Dias, die von ihm mit einer analogen Leicaflex SL2-Kamera (Baujahr 1972) belichtet werden.

Hitch fotografiert seine Bildobjekte bevorzugt in einer Zentralperspektive bei gleichmäßig bedecktem Himmel, sodass sie frei von Sonnenreflexionen und Schattenwürfen sind. Als einziges Mittel der optischen „Verfremdung“ nutzt Hitch die Nahaufnahme. Damit verleiht er dem der Fotografie zugrunde liegenden Sujet eine stark reduzierte Formensprache bis hin zur Abstraktion. Der Betrachter kann diese Bilder nur sehr schwer einordnen, was sie auch über einen längeren Zeitraum interessant erscheinen lässt. Bei den Videoarbeiten geht er ähnlich vor und beschränkt seine Motive auf Ausschnitte von Produktionsprozessen die unterlegt mit Originalgeräuschkulissen als Videoloops scheinbar unendliche bewegte Strukturen offenbaren.

Die Bilder seiner Industrieserien entstehen an der Öffentlichkeit üblicherweise nicht zugänglichen Orten. Viele der dokumentarischen Bildserien des Künstlers stellen „vergangene“, d. h. inzwischen abgerissene Gebäude oder veränderte Landschaftssituationen dar, sodass die Bilder einzigartige Zeugnisse dieser Veränderungen geworden sind. Seine Objektarbeiten entstehen aus Metall, Holz, Filz oder Kunststoffen und beinhalten vielfach Fotografien, die minimalistisch-abstrakte Strukturen darstellen.

Arbeiten von Hitch befinden sich in privaten, Firmen- und öffentlichen Sammlungen: z.B.: dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz, der Zentralen Landesbibliothek Berlin und der Commerzbank AG.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Einzelausstellungen (Auswahl)

2002 KulturBrauerei, Berlin 2003 Galerie am Schloss, Kunstamt Oberspreewald-Lausitz, Senftenberg 2003 Galerie im Rathaus Tempelhof, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, Berlin 2003 Galerie Edition Erata, Leipzig 2004 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Kulturamt Neukölln, Berlin 2004 Galerie im Rathaus, Kultur- und Kunstverein Waren/Müritz 2004 Galerie am Druckhaus, Quintum Kunstverein Wolmirstedt 2004 Museum Kesselhaus Herzberge, Berlin 2004 Verwaltungsgebäude der Teppichfabrik Wurzen 2005 Galerie der Kulturküche Bohnsdorf, Kulturring Berlin e.V. 2005 Galerie im Schloss Altranft, Brandenburgisches Freilichtmuseum Altranft 2005 Einnehmerhaus, Kunstverein Freital 2005 Gehag Forum, Berlin 2006 Museum Kesselhaus Herzberge, Berlin 2006 Museum für Fotografie, Görlitz 2007 Sächsisches Industriemuseum, Chemnitz 2007 Kunsthalle Brennabor, Brandenburg 2008 Galerie des Bildungs- und Kulturzentrums des Landkreises Oder-Spree Burg Beeskow 2008 Galerie Süd, Magdeburg 2009 Industrie- & Filmmuseum, Bitterfeld-Wolfen 2010 Projektraum, Alte Feuerwache, Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin 2010 Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt, Berlin 2011 Deutsches Technikmuseum, Berlin 2012 ZeitGalerie, Amt für Kultur Treptow-Köpenick, Berlin 2012 HAUS ACHT, Kultur- und Kunstverein Waren/Müritz 2013 Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum, Rostock 2013 Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie 2013 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Kulturamt Neukölln, Berlin

Gruppenausstellungen (Auswahl)

1994 E-Werk, Berlin 2002 Galerie im Rathaus Tempelhof, Berlin, Juryauswahl des Tempelhof- Schöneberger Kunstpreises 2002, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg 2003 5. Kunst- & Kulturfestival: “48 Stunden Neukölln”, Traumfabrik, Berlin 2006 Galerie Forum Amalienpark, Berlin 2007 Sächsisches Industriemuseum, Chemnitz 2007 Galerie im Rathaus Tempelhof, Berlin, Juryauswahl des Tempelhof- Schöneberger Kunstpreises 2007, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg 2009 Raab Galerie, Berlin 2010 Alte Weberei, Nordhorn 2010 Zehntspeicher, Westwendischer Kunstverein, Gartow 2011 Museum Obere Saline, Bad Kissingen 2011 aIe Galerie, Potsdam 2012 Galerie im Tempelhof Museum, Berlin 2013 ae Galerie, Potsdam

Onlineausstellung -

2013 “International Professional Photographers Showcase“, in “internationalartguide.com“

Literatur[Bearbeiten]

  • Quintum Kunstverein, Wolmirstedt “Hitch - IndustrieObjekte & FassadenStrukturen”, Kunstheft zur 10. Ausstellung, 05.2004, 32 Seiten, A6, Auflage: 200 Exemplare
  • “a & a”, Norbert Dauks “HITCH ein Chronist der industriellen Moderne”, Nr.: 5/2004, Seite 17
  • Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Gerhard Kemner, “Schiffspropeller - Innovative Technik - Monumentale Kunstwerke”, in “Zeitschrift der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin”, Ausgabe 04/2011, Seiten 18 und 19, ISSN: 1869-1358

Weblinks[Bearbeiten]

  • Webseite von Hitch www.hitch-art.de
  • “Schiffspropeller - Monumentale Kunstwerke vom Fotokünstler Hitch“, am 28.10.2012 um 19:30 Uhr im NDR “Nordmagazin“, Laufzeit: 0:50 Minuten, Bildformat: 16:9 zu sehen in der NDR-Mediathek: NDR, Schiffspropeller, HITCH

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