Hermann Würz

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Hermann Würz (* 27. März 1884; † 1955) war ein Angehöriger der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und Leiter der Politischen Polizei im Grenzpolizei-Kommissariat Lörrach (GPK Lörrach) als Außenstelle der Staatspolizeileitstelle Karlsruhe.

Werdegang[Bearbeiten]

Seit 1911 stand Würz im Dienst der badischen Polizei. Ab dem Jahr 1924 gehörte er dem Dienstzweig der Politischen Polizei an. Er galt als treu der Weimarer Republik dienender Polizist. Trotzdem gab es offenbar keine Differenzen, den in Mannheim stationierten Würz 1933 in die Dienste der NS-Polizei zu übernehmen. Auch seine bis dahin ausgeübte Mitgliedschaft in der SPD spielte keinen Hindernisgrund.[1]

Anfang 1933 übernahm Würz von August Furrer (* 1890; † 1957) die Leitung des Postens in Lörrach. Furrer wurde zur Polizeistelle nach Freiburg versetzt. 1934 wurde Würz förderndes Mitglied der SS. Drei Jahre später im Jahre 1937 trat er der NSDAP bei. Würz leitete die Dienststelle der politischen Polizei bis zum Kriegsende 1945.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden: Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich (= Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten der Universität Karlsruhe [Hrsg.]: Karlsruher Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus. Nr. 6). UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 978-3-89669-820-9, S. 64/65.
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