Herbert Brunnegger

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Herbert Brunnegger (* 1923) war mit 15 Jahren der jüngste deutsche Soldat im Zweiten Weltkrieg.

Tätigkeit[Bearbeiten]

1938 meldete er sich freiwillig zur SS. Brunnegger kommt mit seinem Verband, der Waffen-SS Division Totenkopf, an der Front in Frankreich, im Kessel von Demjansk, in der Winterschlacht um Charkow und bei der „Operation Zitadelle“ zum Einsatz. Brunnegger wird dabei vier Mal verwundet. Ein letztes Mal kämpft er in Brandenburg gegen die Rote Armee.

In seinem Buch „Saat in den Sturm“ beschreibt er seine Erlebnisse aus dieser Zeit. Dabei zeigt er sowohl den ehrlichen Idealismus und die Kameradschaft seiner Truppe, als auch die negativen Seiten während Ausbildung und Dienst.

Ebenso beschreibt Brunnegger, wie Generaloberst Paul Hausser die ausdrücklichen Befehle Hitlers verweigerte und in aussichtsloser Lage den Rückzug aus Charkow befahl.

Werke[Bearbeiten]

  • Saat in den Sturm: ein Soldat der Waffen-SS berichtet. Leopold Stocker Verlag, Graz, Stuttgart 2000, ISBN 3-7020-0887-X (318 S.).
  • Osení v bouři. Baronet-Verlag, Prag 2008, ISBN 978-80-7384-102-7 (tschechisch, 294 S., deutsch: Saat in den Sturm: ein Soldat der Waffen-SS berichtet. 2000. Übersetzt von Tomáš Kurka).
  • Kto sieje wiatr … : opowieść żołnierza dywizji SS "Totenkopf" ; wspomnienia. Baronet-Verlag, Krakau 2006, ISBN 83-921704-1-5 (polnisch, 345 S., deutsch: Saat in den Sturm: ein Soldat der Waffen-SS berichtet. 2000. Übersetzt von Beata Kozak).

Weblinks[Bearbeiten]

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