Helios Ventilatoren

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Helios Ventilatoren mit Hauptsitz in Villingen-Schwenningen, Schwarzwald-Baar-Kreis, ist ein deutsches Familienunternehmen, das sich auf die Herstellung von Ventilatoren und zugeordneten Komponenten für Lüftungs- sowie Luftaufbereitungsanlagen spezialisiert hat. Durch den Einsatz von Helios Ventilatoren wurde während einer Weltausstellung der größte künstliche Tornado erzeugt.

Helios Ventilatoren GmbH + Co KG
Logo
Rechtsform GmbH + Co KG
Gründung 1923
Sitz Villingen-Schwenningen, Deutschland
Leitung Gunther Müller, Jürgen Müller, Axel Diepolder
Mitarbeiter 300
Website www.heliosventilatoren.de

Unternehmensinformation[Bearbeiten]

Gegründet im Jahr 1923 als Fernwellen-Apparatebau AG mit der Fertigung von Kopfhörern und Detektorelementen, blickt Helios auf eine über 60-jährige Geschichte der Ventilatoren-Entwicklung zurück. Neben dem Firmensitz in Villingen-Schwenningen - mit über 300 Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb - agiert Helios mit rund 25 Vertriebsbüros in Deutschland sowie mit Vertretungen und Niederlassungen in mehr als 20 Ländern flächendeckend im europäischen Ausland.

Künstlicher Indoor-Tornado[Bearbeiten]

 
Rund 40 Helios Ventilatoren erzeugten im Expo-Pavillon Cyclebowl den größten künstlichen Tornado der Welt

Auf der Expo 2000 in Hannover gelang es im Pavillon Cyclebowl erstmals, in Zusammenarbeit mit der Firma Helios Ventilatoren einen künstlichen Tornado mit einer Höhe von 22 Metern zu schaffen. Hierfür wurde in 25 Metern Höhe im Dach des Gebäudes ein rund drei Meter breiter Hauptventilator aufgehängt. Dieser setzte sich in Gang, wenn stündlich das Innere der Cyclebowl verdunkelt wurde und die Tornadoshow begann. Zeitgleich starteten rund 40 weitere Ventilatoren, die über die gesamte Gebäudehöhe seitlich des spiralförmigen Aufgangs angebracht waren. Damit der Tornado sichtbar wurde, stieg zunächst feiner Wasserdampf vom Boden auf. Dieser wurde vom Hauptventilator im Dach angesaugt, der den vertikalen Sog des Tornados erzeugte. Die tangentiale Luftströmung der seitlichen Ventilatoren unterstützte die Bildung eines rotierenden Luftvolumens und trug somit zur Entstehung der für Tornados charakteristischen Windsäule bei. [1] [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Künstlicher Tornado im Pavillon des Dualen Systems auf der Expo 2000. Helios Ventilatoren Website. Abgerufen am 23. August 2012.
  2. S. 97 f., de 18/2000 – Fachzeitschrift der Elektro- und Gebäudetechnik. Portal der Fachzeitschrift "de". Abgerufen am 23. August 2012.


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