Heinzarnold Muszinski

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Heinzarnold Muszinski (2003)

Heinzarnold Muszinski (* 2. Januar 1937 in Berlin5. Februar 2012 in Mainz) war ein deutscher Ethnologe.

Leben[Bearbeiten]

Heinzarnold Muszinski wuchs in Schwerin auf. Im Alter von 16 Jahren flüchtete er von Schwerin, wo er mit seiner Schwester Urte und seiner Mutter Gerda lebte, zu seinem Vater Werner nach Heidelberg. Nach dem Abitur in Heidelberg begann er zunächst eine Lehre als Schiffsbauer in Hamburg. 1960 begann er das Studiums der Ethnologie an der Universität Heidelberg.

Nach Abschluss des Studiums blieb Muszinski als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie in Heidelberg. Als 1969 Ernst Wilhelm Müller an die Universität Mainz wechselte[1], begleitete ihn Muszinski auch dorthin und blieb dort bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000. Er hielt u.a. Vorlesungen über die „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“, „Einführung in die Wirtschaftsethnologie“,[2] und „Einführung in die Ethnologie der Weltauffassung“[3] Das Hauptforschungsgebiet von Muszinski waren die Verwandtschaftssysteme auf den Trobriand-Inseln. Später befasste er sich verstärkt mit dem Konstruktivismus.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Zehn Jahre Institut für Ethnologie und Afrika-Studien 1975-1985. Ernst Wilhelm Müller zum 60. Geburtstag. Institut für Ethnologie und Afrika-Studien, Mainz 1985.
  • mit Axel Faltermayer: Empfehlungen des Instituts für Ethnologie und Afrika-Studien, Universität Mainz, für die Abfassung von Literaturverzeichnissen in wissenschaftlichen Arbeiten. 2., überarb. u. erw. Aufl. Institut für Ethnologie und Afrika-Studien, Mainz 1987.
  • mit Karl-Heinz Kohl und Ivo Strecker: Die Vielfalt der Kultur. Ernst Wilhelm Müller zum 65. Geburtstag. Reimer, Berlin 1990.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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