Heinz-Jürgen Breyer

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Heinz-Jürgen Breyer (* Juli 1921 in Neuhaus (Oste), Landkreis Cuxhaven; † 3. Januar 2012 in Bad Kissingen)[1] war ein deutscher Landschaftsmaler und Bildhauer.

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Leben[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg war er als Soldat bei der Kriegsmarine. Als 25-Jähriger aus englischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, widmete er sich der Malerei. Schon in Kindertagen hatte er oft Verwandte in Worpswede besucht und war von den großartigen Malern beeindruckt worden. Besonders die Gemälde von Paula Modersohn-Becker hatten ihn geprägt. So war er von 1946 bis 1951 als Schüler von Udo Peters (1884–1964) in Worpswede. 1950 traf er mit Emil Nolde in Niebüll zusammen, der ihn – nach eigener Aussage – sehr inspiriert hat.

Seit 1951 arbeitete Breyer als freischaffender Künstler. Ab 1953 war er Leiter der Ausstellung „Worpswede und niedersächsische Maler“. Seit 1956 lebte Breyer mit seiner Ehefrau in Bad Kissingen. Seitdem war er 30 Jahre lang Leiter der jährlichen Ausstellung „Worpswede gestern und heute. Vom Naturalismus zur Abstraktion“ in der Bad Kissinger Wandelhalle.

Einen Namen machte sich Breyer besonders mit seinen so genannten „Goldabstraktionen“.[1] Seine Gemälde befinden sich heute in privaten und öffentlichen Sammlungen, mehrere Werke wurden vom Bundespräsidialamt – sie hängen heute im Schloss Bellevue – und anderen staatlichen Stellen angekauft.

2010 beteiligte sich Breyer an einer Gemeinschaftsausstellung einer Städtepartnerschaft im Musée de Vernon in Frankreich („Cinquante ans de jumelage et cinquante œuvres“).[2] 2011 wurden Werke Breyers in der Ausstellung „50 Jahre Kunst aus Bad Kissingen“ gezeigt (28. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012, Ausstellung der Stadt Bad Kissingen im Alten Rathaus).

Literatur und Kataloge[Bearbeiten]

  • Heinz-Jürgen Breyer: Heinz-Jürgen Breyer. mit einem Vorwort von Wilhelm Eisenbarth. Musterschmidt, Göttingen 1978, ISBN 3-7881-3305-8 (73 S., Bildband).
  • Jürgen Siems (Vorw.), Heinz-Jürgen Breyer (Leiter der Ausstellung): Worpswede und Niedersächsische Maler, Siems, 1976
  • Ulrike Müller: Breyer, Heinz-Jürgen. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 14, Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-22754-X, S. 186.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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