Heinrich Feisthauer

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Heinrich Feisthauer (* 22. April 1897; † 15. August 1964) war schlesischer Herkunft und ein Gegner des NS-Regimes.

Leben[Bearbeiten]

Heinrich Feisthauer wurde am 22. April 1897 im schlesischen Eckersdorf in der Grafschaft Glatz als Sohn eines berittenden Polizisten geboren. Heinrich wollte eigentlich Uhrmacher werden, begann jedoch auf Drängen seiner Mutter eine Lehre als Gärtner, die er später abbrach. Bis 1938 arbeitete er als Lebensmittelverteter für Margarine und Schokolade[1]. Heinrich war verheiratet und hatte drei Kinder.

Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen[Bearbeiten]

Im Jahr 1938 wurde Heinrich arbeitslos; wegen fehlender NS-Mitgliedsschaft wurde ihm die Konzession für das Geschäft mit Lebensmitteln nicht mehr erteilt. Ihm wurde aufgetragen, für die NSDAP Spenden zu sammeln; Heinrich weigerte sich jedoch. Am 2. Juni wurde Heinrich im Rahmen der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht, wo er bis zum 12. November 1938 verblieb. In dem Konzentrationslager wurde er unter anderem mit Wassertropfenfolter gefoltert.

Leben nach Sachsenhausen[Bearbeiten]

Von Sachsenhausen sollte sich Heinrich nicht mehr erholen. Nachden Heinrich aus dem Konzentrationslager entlassen worden war, war er für den Rest seines Lebens nicht mehr dazu in der Lage zu arbeiten. Mit der Vertreibung der Deutschen aus Schlesien 1946 gelangte er in das niedersächsische Esperke, wo er bis an sein Lebensende, dem 15. August 1964, blieb.

Einzelnachweise[Bearbeiten]


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