Hasepost

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Hasepost
www.hasepost.de
Motto Onlinezeitung für Osnabrück.
Beschreibung Onlinezeitung
Sprachen Deutsch
Eigentümer osna.com GmbH
Erschienen 2013

Die Hasepost ist eine in Osnabrück erscheinende Onlinezeitung.

Inhaltsverzeichnis

Herausgeber und Verlag[Bearbeiten]

Herausgeber und Chefredakteur ist Heiko H. Pohlmann, der auch die osna.com GmbH leitet, zu der die Hasepost gehört. Er wird von drei freien Mitarbeitern aus dem Universitäts-Umfeld unterstützt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Als Vorläufer gilt nach eigenen Angaben[2] das im Dezember 1996 gestartete erste lokale Osnabrücker Onlineportal osna.com, das im Jahr 2000 in Löwenpudel umbenannt wurde und für sich in Anspruch nahm, als Linksammlung „Osnabrück im WWW“ abzubilden. Ein Backup der Seite Loewenpudel.de aus dem Jahr 2001 ist unverändert auf einem Testserver online erreichbar. Neu gestartet als Tumblr-Blog, ab Frühjahr 2012, unter dem Namen „I love OS“ (noch heute im Logo zu finden) erfolgte im Herbst 2013 ein erneuter Namenswechsel zu Hasepost mit dem Anspruch, als lokale Onlinezeitung regelmäßig vom Medientisch im Ratssitzungssaal zu berichten.[1]

Finanzierung[Bearbeiten]

Das Onlineangebot wird komplett durch Werbung finanziert.[3] Mittelfristig ist eine reine Direktvermarktung[4] der Bannerplätze geplant und damit eine Abkehr von Einnahmen aus dem Werbenetzwerk von zum Beispiel Google. Testweise wurde bereits auf Anzeigen aus Displaynetzwerken verzichtet.

Reichweite[Bearbeiten]

Nach eigenen Angaben, unter Verweis auf Zahlen von Google Analytics, werden pro Monat über 100.000 Besucher verzeichnet.[5]

Konflikt mit der Ratsfraktion Bündnis90/Grüne Osnabrück[Bearbeiten]

Im April 2018 wurde der Redaktion der Hasepost in einer Pressemitteilung mit Bezug auf einen Artikel über die Aufstellstandorte von Schadstoffmessstationen „Hetze bar jeder Grundlage“[6] vorgeworfen. In einem Facebook-Posting der Grünen Ratsfraktion Osnabrück wurde der Redaktion und ihrer Berichterstattung kurz darauf öffentlich ein „systematisches Schlechtreden“ des Handelsstandorts Osnabrück vorgeworfen[7] (das Facebook-Posting wurde nachträglich wieder geändert, der Bearbeitungsverlauf ist weiter nachvollziehbar). Kurz darauf wurde die Redaktion von den Presseverteilern der Grünen Ratsfraktion Osnabrück und der mit ihr koalierenden SPD Ratsfraktion Osnabrück entfernt.[8] In einem Gutachten des Rechtsamtes der Stadt Osnabrück[9] kommt dieses zu der Einschätzung, dass dadurch von den Fraktionen gegen den grundgesetzlichen Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen wird.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Ein bisschen Twittern reicht nicht In: IHKmagazin (PDF, Seite 36), April 2017, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  2. Ein Blick zurück auf zwei Jahrzehnte Osnabrücker Internetgeschichte In: Hasepost, 1. Januar 2015, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  3. I love OS In: Schlossallee (PDF, Seite 25), Dezember 2015, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  4. HASEPOST wirbt für lokale Unternehmen! In: Hasepost abgerufen am 11. Oktober 2018.
  5. In eigener Sache: HASEPOST verzeichnet Rekordwachstum im 1. Halbjahr 2018 In: Hasepost abgerufen am 11. Oktober 2018.
  6. Hetze bar jeder Grundlage - GRÜNE üben scharfe Kritik an BOB und Hasepost In: Website Grüne Stadtverband Osnabrück, 3. April 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  7. Facebook-Posting "Grüne Ratsfraktion Osnabrück" In: Facebook, 10. April 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  8. Grüne Ratsfraktion Osnabrück gibt Ungleichbehandlung lokaler Redaktionen zu In: Hasepost, 30. Juli 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  9. Rechtliche Einschätzung vom 17. August 2018, Fachbereich Recht und Datenschutz, Stadtverwaltung Osnabrück PDF abgerufen am 11. Oktober 2018.
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