Harvey Friedman (Schriftsteller)

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Harvey Friedman (* 1969) ist ein österreichischer Philosoph, Schriftsteller, Verleger und Schauspieler. Friedman bezeichnet sich als sokratischen Philantropen. Er ist Begründer und Vertreter zweier neuer Denkordnungen: Den Nestismus und den Teuchismus.

Leben[Bearbeiten]

Von 1976 bis 1985 genoss Friedman als Jugendlicher eine Gesangs –und Schauspielausbildung unter Prof. Marcel de Marbaix am Grazer Opernhaus. Im ständigen Konflikt mit den Erwartungen seines Elternhauses hinsichtlich seiner akademischen Ausbildung und seinen eigenen Lebenszielen verlässt Friedman vorzeitig die Handelsakademie und macht sich mit 19 Jahren selbständig. Schon zwei Jahre später bekleidete er eine Führungsposition und war für mehr als 400 Mitarbeiter verantwortlich. 1992 beteiligte er sich im Alter von 23 Jahren erstmals an einer Kapitalgesellschaft mit anderen Mitgesellschaftern. Nur sechs Monate später gab er jedoch seinen Austritt bekannt und wandte sich einer neuen Aufgabe zu. 1995 gründete Friedman seine erste Familie, seine erste eigene Kapitalgesellschaft und wurde am 2. Dezember 1995 erstmals Vater. 1997 folgte die erste Aktiengesellschaft, aus der 1999 ein Institut für theoretische Ökonomie und Kapitalmarktforschung entstand. 1998 verlor er sein 2. Kind infolge unglücklicher Ereignisse. 1999 emittierte er als erster Unternehmer einen Reversal Convertible Bond. Ein spezielles Wertpapier für Klein- und Mittelstandsunternehmen. Bis 2003 bekleidete Friedman den Mastermind einer stark wachsenden Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in der Schweiz und war dort auch Hauptaktionär. Er hielt zahlreiche Gastvorträge unter anderem auch für die Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2004 leidet er unter dem Posttraumatischen Stresssyndrom. Diese Krankheit ist erstmals aufgetreten, während man ihn über 43 Monate lang in Gefangenschaft gehalten und keinen fairen Prozess ermöglicht hat. Friedman verlor infolgedessen seine Familie. Zu seinem einzigen Sohn besteht seit 2007 kein Kontakt mehr. Er leidet seither unter schweren Depressionen. Sein Großonkel war Kardinal Franjo Seper. Papst Paul VI. ernannte Franjo Seper 1968 zum obersten Glaubenshüter und Präfekten der Glaubenskongregation im Vatikan. 1981 übernahm Joseph Ratzinger dieses Amt, bevor er 2005 zum Papst Benedikt XVI. gewählt worden ist. Friedman lebt heute gemeinsam mit seiner um 12 Jahre jüngeren Lebensgefährtin zusammen. Sein Schreiben und Wirken entspringt aus einer starken Verbundenheit zur Natur, die er sowohl an der Küste der Adria und in der Steiermark ausleben kann.

Friedmans Theorien und Werke[Bearbeiten]

Nestismus[Bearbeiten]

Friedmans NEST (New Economy Singularity Theorie) geht von der Hypothese aus, dass sich das ökonomische Handeln der Zivilisation auf ein allgemein gültiges Tauschprinzip reduzieren lässt, das langfristig ohne eine zinsbasierte Geldökonomie auskommt. Friedman folgert aus der ständigen Rückkehr des Papiergeldes zu seinem Ursprungswert den Schluss, dass sich jede soziale Gemeinschaft immer dann selbst zerstören wird, wenn sie Ihren Lebensentwurf dem Erwerb und Tausch von Geld unterordnet. Das Geldsystem hat eindrücklich bewiesen, dass es keine lang anhaltende und zufriedenstellende Sinn-Kategorie liefern kann. Die Hierarchie einer Gesellschaftsordnung durch die Geldverteilung führt zu dem Zwang, das Anhäufen und Besitzen von bedrucktem Papier anzustreben. Papiergeld verkörpert eine Form der Kultur und ihrer Epoche. In seinem 1. Werk DER PENTATEUCH/ Die Auferstehung I beschreibt Friedman aus der auktorialen Perspektive, wie die bekannte Geldökonomie zu Fall gebracht wird und welche neue Morallehre daraus geboren werden könnte.

Der Pentateuch[Bearbeiten]

Das Endzeit-Epos Der Pentateuch liefert über die Erzählform der Parabel eine Morallehre und Wertkonzeption, die den Status einer "Auferstehung" innehaben könnte und die Zukunft der Zivilisation so dominieren würde, wie es der Christenheit gelungen ist. Friedman stellt mit seiner Erzählung die Frage, welche Lüge von größerem Übel ist. Die Lüge des Geldes oder der Religionen? Die permanente Entwertung und Pulverisierung von Geldstabilität wäre aus dieser Fragesicht als Hinweis anzusehen, dass die Lüge des Geldes von größerem Übel sein könnte. Friedman beabsichtigt über 1000 Kapitel und insgesamt 12 Teile seiner Erzählung zu veröffentlichen.

Teuchismus; Die Auferstehung (3 Teile)[Bearbeiten]

Friedman beschreibt in seinem Epos einen Endkampf zwischen Religionen, die sich als solche ausgeben und auch zu erkennen geben und Religionen, die sich nicht als solche zu erkennen geben. Glaubenslehren, die sich tarnen müssen, um als mehr Legitimation vorweisen zu können als die übrigen bekannten Religionen. Das Geld wäre nur eine davon! Friedman geht vor diesem Hintergrund von der Tatsache aus, dass diese Legitimation nur dann entkräftet werden kann, wenn eine menschliche Ausnahmeerscheinung imstande wäre, einer überwiegenden Mehrheit einen allgemein akzeptierten Lebensentwurf zu liefern, der die herrschende Religion des Geld-Gottes ablösen könnte. Nach Friedman ist es auch einerlei, ob diese Erscheinung eine Frau oder ein Mann wäre. Friedman vertritt den Standpunkt, dass nur eine solche Leistung imstande sein könne, eine vernunftbegabte Mehrheit dazu zu bringen, sich überhaupt über Religion und Gottesglaube den Kopf zu zerbrechen. Die Erscheinung von Figuren, denen irgendwann ein göttlicher Status zugesprochen wird, kann nach Friedman aus logischem Verstand heraus nicht durch Phänomene begründet werden. Das Kriterium, in dem über einen Menschen berichtet wird, der Tote zum Leben erweckt hat, Kranke geheilt oder Blinde sehend gemacht hat, ist vielleicht für den menschlichen Verstand der ersten 10-15 Jahrhunderte geeignet gewesen, aber nicht für den fortgeschrittenen Menschen des 21. Jahrhunderts. Das Kriterium einer Auferstehung kann in der Gegenwart längst nicht mehr durch Ereignisse aus bloßen Erzählungen erfüllt werden, die vor 2.000 Jahren verbreitet worden sind und deren Wahrheitsgehalt für niemanden auf der Welt überprüfbar ist. Es gibt sozusagen keine Zeugen, die man nach heutigen Erkenntnissen einer kritischen Befragung unterziehen könnte, um bestimmte Zusammenhänge der damaligen Zeit noch einmal zu rekonstruieren. Nach Friedman kann das Kriterium einer Auferstehung mit dem Verstand des 21. Jahrhunderts nur dann erfüllt sein, wenn irgendeine Ausnahmeperson die Menschheit mit einer revolutionären Feldtheorie der Sozialethik aus dem Joch des Krieges, der Umweltzerstörung, der Ausbeutung und Verschwendung befreien könnte. In Friedmans Konfrontation von Geldgott gegen Gottessohn wird die liturgische Interpretation des Vatikans um genau jenen Aspekt erweitert, der nach einer vernunftbezogenen Definition strebt. Nur wer in der Lage ist, einer Menschheit durch eine neue Denk- und Glaubensordnung eine Sinn-Kategorie zu eröffnen, die den Kampf ums Geld zur Vergangenheit machen kann, könnte mit dem Status eines neuen Glaubensgründers ausgezeichnet werden. Jesus Christus hat für Friedman diesen Status nicht durch irgendein Wunder erreicht, indem er von den Toten auferstanden sein soll, sondern durch seine Lehre, die er verbreitet und die Umkehr gefordert hat. Man kann keine Wunder überprüfen, aber man kann das Ergebnis eines Lebens überprüfen und wie sich dieses Ergebnis auf die Nachfolgegenerationen eingewirkt hat. Friedman geht von der Erfahrung aus, dass die Verbreitung eines neuen Glaubens nicht mehr durch Gewalt – wie in der Vergangenheit – durchgesetzt werden könnte, sondern nur durch historisch überprüfbare Fakten festgestellt werden kann, die dem langfristigen Ergebnis gegenübergestellt werden müssen. Friedman geht dabei allerdings von zwei Prämissen aus: Die Entzündung eines neuen und sich durchsetzenden Glaubens rechtfertigt auch einen Glauben an eine Art von Auferstehung. Nicht in Menschengestalt, aber in Ideengestalt. Dieser Glaube ist dann gerechtfertigt, wenn ein Zivilisationskonzept eine langfristige Epoche von mehreren tausend Jahren überdauern kann. Eine ähnliche Stellung hätten zum Beispiel auch Einsteins Relativitätstheorie, Newtons Bewegungsgesetze der Anziehungskraft, die Evolutionstheorie von Charles Darwin oder Abraham Lincolns Definition von Demokratie in der Gettysburg Adress. Alles, was das Verständnis, das Wissen und den Glauben einer Gesellschaft soweit revolutioniert, dass es veraltete Weltbilder völlig ablöst, weil sich bessere Lösungskonzepte ergeben haben, repräsentiert eine Auferstehung in Ideengestalt. Friedman reiht auch Kopernikus, Kepler oder Galileo Galilei in die Riege dieser Weltbilderneuerer. Das epizentrische Weltbild von Ptolemäus hat lange Zeit dominiert und die Menschheit war in dem festen Glauben, dass die Erde als Mittelpunkt des Sonnensystems und Universums angesehen muss. Einstein oder Newton haben eine allgemein anerkannte gültige Erkenntnis und einen Lösungskatalog für die Wissenschaft oder Technik geliefert. Ohne deren Lehre würden viele Techniken des modernen Alltags nicht existieren oder funktionieren. Solche Botschaften oder Erkenntnisse erfüllen das Kriterium einer Auferstehung, weil sie sich über viele Generationen durchsetzen können. Und nach dieser langen Zeit vielleicht von einer neuen Erkenntnis abgelöst werden würden, die ein unvorstellbares Zeitalter einer völlig neuen Zivilisationsordnung einläutet. Würde man Menschen aus dem 15.Jahrhundert befragen, ob sie sich die Weltordnung der heutigen Zeit vorstellen könnten, würde man auf dasselbe Kopfschütteln stoßen wie bei Menschen von heute, die man über ihre Vorstellung von einer Weltordnung im 26. Jahrhundert befragt. Friedman trennt eindeutig zwischen einer Auferstehung in Menschengestalt und einer Auferstehung in Ideengestalt. Wenn eine neue Denkordnung ähnlichen Einfluss auf das Handeln der zukünftigen Zivilisation nehmen kann wie es der Christenheit gelungen ist, dann kann man sich auf diese Fakten stützen, um die Einordnung einer Auferstehung in Ideengestalt vornehmen zu können. Zu glauben, dass eine Auferstehung nur in Form einer Menschengestalt erfolgen kann, die jeder sofort wieder erkennen würde, weil sein Gesicht so unverwechselbar ist, würde die Wahrscheinlichkeit einer akzeptablen Auferstehung so klein machen, dass es keinen Grund gibt anzunehmen, eine solche Prophezeiung könnte jemals wahr werden. Zu glauben, dass eine Auferstehung vor allem in einer revolutionären Ideenkonzeption zum Ausdruck kommen kann, bedeutet auch, dass man an eine Weiterentwicklung glaubt die eine neue Antwort liefert. Zumindest dann, wenn dieser Lebensentwurf eine Lebensführung ermöglichen kann, die für alle erstrebenswert ist, ohne den Fokus dabei auf den Erwerb von Besitz zu lenken. Die Ablöse des globalen Geldsystems wird der vermutlich größte Wandel in der Menschheitsgeschichte werden, sagt Friedman. Denn das Geldsystem stellt wie bereits ausgeführt, den größten und mächtigsten Gottersatz dar, den die Geschichte der Zivilisation hervorgebracht hat. Dass damit gleichzeitig auch alte Morallehren und Wertvorstellungen eine Renaissance erleben werden und neue hervortreten werden, kann auch zu einer Religion führen, die den Großteil der Weltvölker vereint. Das ist der Teuchismus.

Friedman sieht im regelmäßigen Auftreten herausragender Menschen jenes „Kommen“ und „Gehen“ wie es Papst Benedikt XVI. in seinem Aufsatz über die Auferstehung des Erlösers darlegt. Friedman kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass der Vatikan selbst gar nicht in der Lage wäre, eine Wiederauferstehung seines Glaubensgründers erkennen zu können, wenn sie stattfinden würde. Niemand würde in den Petersdom hineingehen und behaupten können: „Ich bin der Auferstandene!“ Daher ist die Bedeutung der geschichtlichen Einflussnahme einer solchen Figur immer nur ex post möglich, zumal erst über viele Jahrhunderte jene Tatsachen zusammengetragen werden können, die einen Beweis liefern können, welche Veränderung diese Person im langfristigen Handeln der Zivilisation auslösen konnte. Friedman sieht einen bedeutenden Unterschied in gleichen Zielen und gemeinsamen Zielen. Die Moral aus seinen ersten drei Teilen von DER PENTATEUCH / DIE AUFERSTEHUNG ist die Tatsache, dass eine solche Auferstehung, so sie auch kommen kann oder mag, niemals zu Lebzeiten des Auferstandenen erkannt werden kann, sondern immer nur nachdem der Auferstandene bereits wieder verschwunden wäre. Friedman geht in seinem Aufsatz „ultima ratio“ auf die permanente Frage nach Gott näher ein. Sollte es wirklich jemanden geben, der als Ursache für alles im Universum anerkannt werden könnte, dann muss zunächst einmal geklärt werden, ob das irgendeine Bedeutung für das Schicksal der Menschheit haben kann. Wenn eine solche Bedeutung erkannt wird und die Menschheit dadurch einen berechtigten Glauben angenommen hat, dann kann auch der nächste wichtige Zusammenhang geklärt werden: Wie tritt dieser jemand, der als Ursache allen Seins anerkannt wird, mit der Menschheit in Kontakt? Durch wen kommuniziert er mit der Menschheit? Schickt er Botschafter in Menschengestalt, die einen Wendepunkt ermöglichen? Muss sich dieser Botschafter zwangsläufig an die herrschenden Anführer wenden, um anerkannt zu werden? Muss man den Weg ins Weiße Haus oder sonst irgendwohin gehen, wo Macht existiert oder kann sich derjenige völlig unerkannt an eine kleine Gruppe wenden, die heute noch völlig unbekannt ist, aber genauso wie vor 2.000 Jahren plötzlich stetig zu wachsen beginnt? Wäre daher der Eintritt einer Prophezeiung wie der Auferstehung überhaupt ein zuverlässiger Hinweis auf ein Etwas, das der Ursprung allen Seins wäre? Woran erkennt man einen Auferstandenen wirklich? Erfüllt das plötzliche Erscheinen einer Person dann das Kriterium einer Auferstehung, wenn durch deren Handeln auch plötzlich eine veränderte und langfristige Wirkung auf die Menschheit sichtbar geworden ist? Eine veränderte Menschheit, die ihren Lebensentwurf plötzlich auf einem neuen Vorbild aufbaut. Erst wenn das historisch erwiesen und anerkannt werden würde, dann könnte man sagen, dass es einen Sinn macht, überhaupt darüber nachzudenken, ob es für die Menschen von Bedeutung ist, zu wissen, dass es eine Ursache für alles im Universum gibt. Die bloße Existenz einer solchen Macht hieße nämlich nicht automatisch, dass diese Macht auch einen Einfluss auf das Schicksal der Menschheit nehmen wollen würde. Wenn man daran nicht glaubt, dann hätte dieses Etwas auch keine Bedeutung und die Menschheit kann sich über tausende unterschiedliche Gottesbilder weiter streiten. Bedeutung erlangt der Ursprung allen Seins daher erst dann, wenn man darauf vertraut, dass es auch in regelmäßigen Abständen mit der Menschheit in Kontakt tritt. Mit einer Person, die in der Gegenwart auftritt und unverrückbare Antworten auf Fragen des Zusammenlebens liefern könnte. Man hat erkannt, dass der Vatikan sein Handeln über viele Jahrhunderte nicht auf dem Vorbild ihres Gründers aufgebaut hat. Friedman stellt die simple Frage: Wäre es möglich, dass man eine solche Person noch zu seinen Lebzeiten erkennen könnte? Dort setzt sein Roman an. Bis man nämlich Jesus Christus als Gottessohn anerkannt hat, hat es schließlich fast 600 Jahre gedauert. Man müsste eine solche Person schon dann erkennen können, wenn sie noch am Leben sei. Friedman erzählt in seinem Endzeit-Epos, was so jemandem gelingen müsste, damit man ihn daran erkennen könnte.

Seine erste Veröffentlichung DER PENTATEUCH / Die Auferstehung I ist daher eindeutig ins Genre der Parabel einzuordnen und hat im deutschsprachigen Buchhandel schon im 1. Monat großes Aufsehen erregt. Die Bertelsmann AG in Berlin würdigte Friedmans Endzeit-Epos "mit einem hohen wissenschaftlichen Anteil und spezieller Thematik".

Das deutsche LITERAREON hat Friedmans Debütleistung einer Würdigung unterzogen, die bei neuen und völlig unbekannten Schriftstellern eine große Ausnahme sind. So schreibt das Literareon in München: „Der Pentateuch verbirgt seit Jahrtausenden als eines der ältesten Schriftstücke der Welt allerhand Geheimnisse, die Mensch und Wissenschaft seit jeher zu entschlüsseln versuchen. Friedman beweist eindrucksvoll, dass die Menge an Fragen und Thesen zu diesem Thema beinahe unerschöpflich ist. Er verschafft dem Leser einen großen Überblick über das Geschehen und einen guten Einblick in das Mysterium. Er setzt sich mit einem komplizierten Sachverhalt anschaulich und spannend auseinander. Sein Text ist gelungen. Friedmans genaue Erläuterungen bleiben stets klar und nachvollziehbar. Jeder, der für sich selbst auf der Suche nach Antworten ist, wird an diesem sehr spannenden Roman Gefallen finden!“

Literaturrezensenten aus der deutschsprachigen Medienszene stellen die Frage nach „Bibel reloaded?“. Mit dieser Einstufung würdigte ein Kritiker aus der Presse Friedmans Erzählung DER PENTATEUCH mit dem zukünftigen Status eines „steady oder long sellers“. Nur die Bibel konnte den Rang eines über Generationen andauernden Bestsellers erreichen. Wenn Friedmans PENTATEUCH tatsächlich die Sprengkraft einer Fortsetzung der Bibel innehat, wird er sich verbreiten und kann sich als Neuorientierung für die langfristige Zukunft erweisen. Auch der österreichische Rundfunk kommentiert Friedmans Debütwerk in einer Radio-Ausstrahlung vom 15.01.2012 als „monumentalen Thriller, der penibel recherchiert und aus der Realwelt entnommen wurde“. Insider aus dem deutschsprachigen Buchhandel vergleichen Friedmans Begabung mit jenem Talent von Mozart und konstatieren wörtlich: „Wer immer Friedman ist, auf dem Klavier der Worte ist ein Genie!“

Seine zweite Veröffentlichung DER PENTATEUCH / Die Auferstehung II durchstößt den Wahrheitsgehalt der herrschenden Geldökonomie. Friedman geht darin von der Hypothese aus, dass das Geld eindeutig als Religion bezeichnet werden muss. Es glauben mehr Menschen an die Stabilität und Unantastbarkeit des US-Dollars als an die Lehren von Jesus Christus. Laut Friedman ist diese Geldwertstabilität jedoch nur vom Glauben daran abhängig. Ginge dieser verloren, würde vom Geldschein nur der Ursprungswert übrig bleiben. Und der ist nicht mehr wert als das Material, aus dem er besteht. Aus Papier! Ein Wert, der unterhalb von 1% liegt, von dem die Glaubenden ausgehen, dass es 100% wert ist. Ein ökonomisch vertretbarer Wert ist laut Friedmans Hypothese stets ein Glaubensprodukt. Erst der Glaube an den Nutzen einer Sache gibt der Sache einen ökonomischen Wert. Der Glaube an den Wert einer Sache kann zwischen 0 und 100 liegen. Wenn er darunter liegt, wird er strafbar, so wie nationalsozialistische Wiederbetätigung in einigen europäischen Ländern als sozialer Unwert ausgedeutet wird. Friedman hat die Entstehung des US-Notenbankgesetzes penibel recherchiert und in Auferstehung II logisch und plausibel dargelegt, wie die globale Geldmacht historisch entstanden ist und wie sie bis heute organisiert worden ist. Friedman stützt sicht dabei unter anderem auf die veröffentlichten Passagen einer Ansprache von David Rockefeller aus dem Jahre 1991 auf der Bilderberger-Konferenz. Der Urenkel eines Gründungsmitglieds der US-Notenbank von 1913 hat öffentlich eingestanden, dass die Weltregierung durch die Urquelle des Geldes repräsentiert wird. ›Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt worden wären. Inzwischen aber ist die Welt höher entwickelt und darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen…[ ]..Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung eines Volkes vorzuziehen. So wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde!‹ Friedman präsentiert im 2. Teil seines Werks die Hintergründe über die weltweite Versorgung aller Völker mit Papiergeld. Die Geldherstellung in allen Ländern ist eindeutig von einer Geldquelle abhängig: Die US-Zentralbank (Federal Bank of Reserves). Wenn diese Geldquelle versiegt, verschwindet oder fehlerhaft handelt, würde die Menschheit nach einer völlig neuen Denk- und Lebensordnung suchen müssen. Friedman geht von der Erwartung aus, dass dieses Ereignis im 21.Jahrhundert stattfinden wird und lässt die Figuren in seinem Mysterythriller auf einem anderen Planeten spielen. Friedman vermischt historisch erwiesene Tatsachen auf der Erde mit der Fiktion auf dem Planeten Gaia. Dort beschreibt er, dass mit dem Eintritt einer neuen Denk- und Lebensordnung auch ein neuer Glaube entstehen wird, der sich mit allen Wertemodellen der Großreligionen vermischen kann und zu einer Universal-Religion aufsteigen könnte. Dieser Prozess ist aber niemals durch die vorhandenen Eliten möglich, sondern nur durch die inneren Bewegungen eines Volkes. Friedman sieht in „vox populi vox dei“ die Grundlage für diese Entwicklung. Die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes. Sie alleine entscheidet, woran die Mehrheit glaubt und was sie für wert oder unwert bzw. für richtig und unrichtig hält. Ob sich dieser neue Glaube einen Gottersatz suchen wird, der im Geld oder irgendeiner anderen Glaubenslehre verborgen liegt, wird davon abhängen, wer noch die Mehrheit von dem zukünftigen Nutzen eines neuerlichen Geldzeitalters überzeugen kann, wenn alles ein weiteres Mal in den Abgrund stürzt. In der aktuellen Weltlage wäre es eine Katastrophe, wenn es nicht dann schon ein Konzept gäbe, auf das sich die Völker demokratisch einigen könnten.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • www.derpentateuch.com
  • Elisabeth Magesacher: Das "monetäre Armageddon". In: derStandard.at. 20. April 2012, abgerufen am 10. Januar 2014: „Harvey Friedmans "Der Pentateuch" ist mit theoretischen Hintergründen überladen, trifft aber den Zeitgeist“
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