Hartmut Keune

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Hartmut Keune (* 1. Februar 1945 in Hildesheim) ist ein deutscher Ministerialbeamter a.D., zuletzt Ministerialrat.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er studierte Biologie an der TU Braunschweig mit Abschluss als Dipl. Biol. und promovierte im Juli 1976 im Fachgebiet Biochemie und Biotechnologie zum Dr. rer. nat.

Vom 1. August 1976 bis Juni 1981 war er Referent im Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT), danach ab 1981 Referent im Bundeskanzleramt im Referat für Forschungs- und Technologie-Politik, anschließend 1985 Persönlicher Referent des Staatssekretärs im Bundesforschungsministerium. Von 1989 bis 1995 war er im Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit dem Aufbau und der Leitung des Projekts „Harmonisierung von Umweltmessmethoden“ mit Sitz in München beauftragt. 1995 wurde er ins Auswärtige Amt versetzt, wo er bis 2000 seinen Dienst als Leiter des Wissenschaftsreferats an der Deutschen Botschaft in Jakarta, Indonesien versah. Von 2000 bis 2003 leitete er im Bundesforschungsministerium das Referat für Meeres- und Polarforschung. Danach wurde er Leiter des Wissenschaftsreferates an der Deutschen Botschaft in Peking.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Untersuchungen zur L-Serin-Bildung bei dem Methanol verwertenden Bakterium Pseudomonas 3ab. Dissertation, Technische Universität Braunschweig, Naturwissenschaftliche Fakultät, 1976
  • Herbert Binder, Hartmut Keune (Hrsg.): Forschung Aktuell – Biotechnologie. Umschau, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-524-10020-1.
  • Globale Umweltbeobachtung - Eine Herausforderung für die Vereinten Nationen. Harmonisierungsbestrebungen im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), in: K.-H. Erdmann et al. (Hrsg): Umwelt- und Naturschutz am Ende des 20. Jahrhunderts, Springer, Berlin, Heidelberg 1995
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