Hans-Erich Creutzig

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Hans-Erich Creutzig (* 10. April 1912 in Osnabrück; † 12. April 1987 in Hannover) war ein deutscher lutherischer Theologe und Mitglied des Landeskirchenamtes Hannover der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Leben[Bearbeiten]

Creutzig besuchte bis 1931 das Gymnasium Georgianumin Lingen/Ems, studierte Theologie in Erlangen, Marburg und Göttingen und wurde nach Absolvierung des Lehrvikariats am Dom zu Verden und dem Besuch des Predigerseminars auf der Erichsburg am 14. Oktober 1937 in Osterwald (Salzhemmendorf) ordiniert. Er wurde 1937 Pastor in Osterwald, 1939 Pastor, 1950 Superintendent in Springe, 1953 Superintendent und erster Domprediger in Verden (Aller). Am 1. März 1959 wechselte er als ordentliches Mitglied und Leiter des Diakonie-Dezernats in das Landeskirchenamt in Hannover, ab 22. November 1960 mit dem Titel eines Oberlandeskirchenrats.

Daneben war er u.a. Vorstandsvorsitzender des Wichernstifts in Delmenhorst und der Christophorus-Schwesternschaft in Pyrmont, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des Annastifts (Hannover), des Ev. Krankenhauses Ginsterhof in Tötensen und des Landesvereins der Inneren Mission in Hannover sowie Vorstandsmitglied der Diakonissenmutterhäuser in Rotenburg und Quakenbrück, des Krankenhauses Göttingen-Weende, des Ev. Hospitals in Lilienthal, der Pestalozzistiftung Gr. Burgwedel, der Hünenburg in Krukum, der Lobetalarbeit in Celle, der Rotenburger Anstalten, des Stephansstifts sowie des Evangelischen Rundfunk- und Fernsehreferats der norddeutschen Landeskirchen in Hamburg.

Am 1. Mai 1977 trat er in den Ruhestand. Creutzig hatte besondere Verdienste um die Gestaltung der Beziehungen von Staat und Kirche im Bereich der Sozialarbeit und Militärseelsorge.

Werke[Bearbeiten]

  • Amt und Ämter in der lutherischen Kirche (Leipzig 1938)
  • Standortbestimmung der männlichen Diakonie. Vorträge (Hannover 1963)
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