Handlungsautorenschaft

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Unter Handlungsautorenschaft versteht man eine Vielzahl von Autoren, die sich zum Zwecke einer nicht-anerkannt straffreien Handlung zusammenfinden, und sich gemeinsam dem deutschen Rechtsstaat, im weitesten Sinne autonom handelnden, widersetzen. Die künstlerische Szene wird somit tumultartig in Handlungsunfähigkeit gesetzt, sodass den sogenannten Handlungsautoren jegliche Grundlage freier Tätigkeiten, die sich rechtsstaatskonform verhalten, fehlt.

Berühmte Handlungsautorenschaften[Bearbeiten]

Aufgrund der hohen Diversität deutscher Handlungsautorenschaften ist es äußerst schwierig, eine einheitliche Liste handelnder Autorenschaften oder Handlungsautoren in Zusammenkünften zu erstellen. Folgende Handlungsautorenschaften genießen in Deutschland signifikante Bedeutung:

  • Die silberne Kanone: Ist eine von Gustav van Berne um 1803 gegründete Autorengemeinschaft, die sich gegen die Liberalisierung deutscher Druckgesellschaften aussprachen. In einem Schreiben an den Herzog von Württemberg erklärte sich diese Handlungsautorenschaft dazu bereit, ihre Handlungsunfähigkeit ausnahmslos und mit sofortiger Wirkung niederzulegen.
  • KGKZ(Koalition gegen künstlerische Zensur): Ein Zusammenschluss von Kleinkünstlern mit urheberischen Tätigkeiten, die sich für Meinungspluralität während der Weimarer Republik einsetzten.

Zunehmende Radikalisierung im 21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Der Trend eines einst passiven Widerstandes weicht einem zunehmend aktiveren Handlungsfeld, das sich vor allem im Untergrund der deutschen Popkultur manifestiert. Mit der Selbstbezeichnung der LAP als Handlungsautorenschaft nimmt sie klar geschichtlichen Bezug und Aufforderung, Widerstand gegen staatliche Führung zu leisten.

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