Hamburger Kinderstube

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Hamburger Kinderstube
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1925
Auflösung 1988
Sitz Hamburg
Branche Kindermode
Stand: Mai 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016

Die Hamburger Kinderstube ist eines der ältesten Kindermodenlabels Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1925 von Alice Haas in Hamburg in der Rothenbaumchaussee Nr.3 gegründet. Die Absolventin der Textil- und Modeakademie in Berlin entwarf praktische, tragbare Kinderkleidung entgegen der damaligen oft überladenen und unbequemen Kindermode. Die Modelle der Hamburger Kinderstube wurden in Anlehnung der nordischen Tradition entwickelt. Das "Hamburger Kleid" aus rot-weiß-grün-karierten Viktoria-Clan-Schotten, der "marineblaue Hamburger Tuchmantel" mit abknöpfbaren weißen Piquekragen und Perlmuttknöpfen, die "Smokkleider" in einer handgestickten Technik gefertigt (das Wort "Smok" kommt aus dem Plattdeutschen, "smoke Deern" übersetzt heißt das "geschmücktes Mädchen") und die berühmten "Matrosenblusen" machten die Hamburger Kinderstube international bekannt.

1928/29 erhielt die Kinderstube eine Exklusivabteilung in Berlin, in den Häusern Leipziger Straße und Kurfürstendamm des Konfektionshauses F. v. Grünfeld. Der Erfolg war bahnbrechend. Die Hamburger Kinderstube wurde zur Institution. Das hölländische Königshaus bestellte 1937 Blumenstreukleider für die Hochzeit von Königin Juliana und Prinz Bernhard der Niederlande.

In zweiter Generation übernahm die Tochter Rena Haas das Geschäft. Nach kurzer Pause nach dem Krieg wurde 1945 die Hamburger Kinderstube am Jungfernstieg 34 neu eröffnet. 1988 übernahm die Studentin der Betriebswirtschaft, Petra Adam die Hamburger Kinderstube und führte sie bis zu ihrer Schließung 1993. 2004 wurde die Hamburger Kinderstube in Berlin unter neuer Leitung widereröffnet.

Quellen[Bearbeiten]

  • Artikel im Hamburger Abendblatt vom 10. April 2003 / 1
  • Artikel im Hamburger Abendblatt vom 21. Oktober 1986
  • Artikel im Hamburger Abendblatt vom 31. Oktober 1955
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