Gustav Hartmann (Maler)

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Gustav Hartmann (* 28. Juni 1913 in Wien; † 25. Juli 1988 in Wien) war ein österreichischer abstrakter Maler mit Zugehörigkeit zur Grazer Avantgarde.

Leben[Bearbeiten]

Hartmann erlernt den Beruf des Färbermeisters, war Ingenieur, und unterrichtete an der Fachschule für Textilreinigung und Färberei. Im Zweiten Weltkrieg erlitt er eine schwere Kriegsverletzung und beginnt Anfang der fünfziger Jahre eine akademische künstlerische Ausbildung bei Gerda Matejka-Felden. Anfänglich malte er vor allem mit Aquarell- und Ölfarben.

In den frühen 60ger Jahren experimentierte er mit 2 Komponenten Epoxydharzen, in die er Farbpigmente einmischte. Deren Leuchtkraft wurde dadurch verstärkt. Gustav Hartmann begann mit diesem Gemisch zu malen und entwickelte daraus seine eigene Maltechnik, die er auf großformatigen Novopanplatten ausführte.

Seine Malerei ist nicht gegenständlich, sondern schafft eine abstrakte Bildwelt, die im Wesentlichen von einer Vielzahl miteinander harmonierender Farbeffekte bestimmt wird. Ab 1962 beteiligte sich Gustav Hartmann an Ausstellungen in Österreich, Italien und Belgien. Österreichische aber auch internationale Zeitungen wie die Il Messaggero oder das Giornale del Mattino berichteten von seinem Wirken. Seine Werke wurden vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und privaten Sammlern erworben.

Weblinks[Bearbeiten]

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