Gudrun Sailer

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Gudrun Sailer (* 1963 in Rudolstadt/Thüringen) ist eine deutsche Bildhauerin und Malerin. Der Schwerpunkt ihrer bildhauerischen Arbeit liegt bei der menschlichen Figur, vorrangig aus Terrakotta.

Leben[Bearbeiten]

Sailer absolvierte nach dem Abitur und einer Baufacharbeiterlehre in Berlin von 1984 bis 1986 eine Töpferlehre in Bürgel/Thüringen, 1986 bis 1991 studierte sie Keramik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, unter anderem bei Gertraud Möhwald und Heidi Manthey.

Seit 1991 lebt und arbeitet Gudrun Sailer in Eberswalde. Ausstellungen in Galerien, Museen und Kirchen zeigen seit 1990 ihre Arbeiten. Symposien, Kunstprojekte und Aufträge ergänzen ihr Wirkungsfeld. Die zeitweise kunsttherapeutische Arbeit in Psychiatrie und Forensik hat ihr Menschenbild erweitert.

1995 wurde ihre Tochter Mara geboren.

Werk[Bearbeiten]

Sailer konzentriert sich in ihrem künstlerischen Schaffen auf die Auseinandersetzung mit dem Menschen. Ihre Hauptwerke sind Torsi, Köpfe, Liegende und Sitzende, sowie kleine Gruppendarstellungen. Fragmentarisch arbeitet sie Befindlichkeiten heraus in einer ihr eigenen Technik. Auch in der malerisch-grafischen Auseinandersetzung thematisiert sie die Fragestellung des Menschseins und deren Wechselwirkung in Begegnung und Beziehung.

Arbeiten im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Olfry-Ziegelwerke GmbH: Eingangsgestaltung
  • BCRT an der Charité: Figurengruppe MITEINANDER im Foyer des BCRT
  • Sammlung u.a.: Sparkasse Barnim, Stadt Bad Homburg

Weitere Arbeiten in privaten Sammlungen.

Weblinks[Bearbeiten]

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