Glockenfranzl

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Der Glockenfranzl ist eine liebenswerte Person mit spitzem Filzhut und roter Jacke als Markenzeichen, den man seit vielen Jahren am Klausberg im Skigebiet Bruneck (Ahrntal) im Südtirol finden kann. Er ist die besondere Attraktion auf der Hühnerspielpiste. Dort hat er sich am Fuße eines schwarzen Pistenabschnitts eine kleine Hütte gebaut und schenkt Getränke aus. Es gibt nur "Oxenblut" mit und ohne Schwanz. Schande über den, der stattdessen Glühwein mit oder ohne Schnaps bestellt. Ist zwar dasselbe, aber da Glockenfranzl keine Konzession hat, darf er das Zeug halt nicht offiziell verkaufen. Man bezahlt auch nicht bei ihm, sondern spendet in einen original Klingelbeutel ("Schpende von 1 bis 2 Oiro").


Zur Person[Bearbeiten]

Nach eigenen Angaben ist Glockenfranzl um 1833 geboren. Sein besonderes Schicksal rechtfertigt diesen Wikipedia-Artikel, denn er hat 1973 aus dem Nichts am Klausberg mit einem Partner das Skigebiet Klausberg aufgebaut und damit der Region zu großem wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung verholfen. Später wurde er von seinem Partner finanziell hintergangen, der dazu noch mit seiner Frau durchgebrannt ist. Bei einem Unfall wurde seine linke Hand verstümmelt. Durch Steuerforderungen und Zahlungsforderungen von Sozialbeiträgen, die sein Partner für die Arbeiter nicht entrichtete, ging er total pleite und es blieb ihm nur noch "sein" Berg. Aber Glockenfranzl lässt sich nicht unterkriegen. Auf seinem Berg ist er natürlich Bürgermeister und für eine besondere Spende unternimmt er daher schon mal eine Trauung auf Wunsch der Anwesenden oder stellt ein beglaubigtes (Anwesenheits-)Zeugnis auf einem Holzscheit aus.

Seine Hütte[Bearbeiten]

Mit seiner Hütte ist er das Maskottchen des Gebietes. Hat er gute Laune, spielt er mit 25 Kuhglocken verschiedenster Größe bekannte Lieder wie "Marina", "Mein Hut der hat 3 Ecken" oder den Schneewalzer. Zwar ist der Rhythmus manchmal ausbaufähig und sein Gebrumme stört ein wenig, aber dennoch ist er damit sogar schon im Fernsehen aufgetreten. Jeden Morgen fährt er mit seinem Schlitten und einem Rucksack voller Oxenblut-Flaschen im Lift auf den Berg, und fährt dann eine schwarze Abfahrt zu seiner Hütte hinunter. Da erkennt man nur noch eine gewaltige aufgewirbelte Schneewolke und zwei tiefe Bremsspuren. Neben seiner Hütte befindet sich ein Iglu, in dem das "RindFieh" vom Klausberg zu bewundern ist. Schlängelt man sich durch einen kleinen Labyrinthweg im Iglu, stößt man nämlich auf einen Spiegel. Weiterhin befindet sich auf seinem Grundstück die Schneekirche "Hl. Klaus", in der man noch ein Gebet ablegen kann, bevor man sich Oxenblut-gestärkt weiter die Pisten hinunter bewegt.

Weblinks[Bearbeiten]

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Interaktive Informationen zu Glockenfranzl[Bearbeiten]

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