Gisela Wolter

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Leben[Bearbeiten]

Sie entstammte einer angesehenen Johannisburger Familie aus Ostpreußen. Ihr Vater war ein höherer Offizier bei der Deutschen Marine. Zum Ende des Krieges gelangte sie auf der Flucht nach München.

Dort wurde sie in der Münchner Nachkriegs-Künstlerszene aufgenommen, zum einen über Freunde aus der Akademie der Bildenden Künste München und auch über ihren Ehemann Karl Kurt Wolter, einem Karl-Valentin-Biographen, Philatelisten und Simplicissimus-Autor. Das „wilde“ Schwabing und die Straßenmaler der Leopoldstraße der Nachkriegszeit wurden zum Ort ihres Wirkens. Besonders Anfang der 1960ziger Jahre stellte sie u.a. mit Ascar Baskut und den Künstlern Kuhr, Rupp, Schaefer, Schubert und Wolpert in München in der Leopoldstraße 122 aus. Spätere Reisen nach Italien und Norwegen sowie längere Aufenthalte in Tansania, Ostafrika fanden Einfluss in ihr malerisches Werk, s.a. Wolter, Karl Kurt: Die Welt des weißen Gottes, Heyne 1955.

Bekannt wurde sie als Gigi Wolter für ihre Blumengemälde in Öl mit starker Farbigkeit, abstrakt, aber durch stilllebenartige Arrangements der 1950er Jahre der gegenständlichen Malerei verbunden. Ihr Stil kann als impressionistisch definiert werden, aber es gibt auch Beispiele von surrealistischen Werken.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  Commons: Gisela Wolter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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