Gernot Kotte

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Gernot Kotte (* 1. März 1937 in Dohna) ist ein deutscher Konstrukteur, Autor und Maler.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Kotte besuchte die Oberschule in Pirna und studierte von 1955 bis 1961 an der Technischen Hochschule Dresden bei Alfred Jante "Verbrennungsmotoren und Kraftfahrzeugwesen". Von 1961 bis 1968 arbeitete er in Hannover bei der Rheinstahl Hanomag als Fernzielplaner und Konstrukteur in der Baumaschinenentwicklung, zuletzt mit dem Schwerpunkt „Kettenlaufwerke für Erdbaumaschinen“. Dieses Spezialgebiet führte ihn 1968 ins Ruhrgebiet, wo er in der Rheinstahl Schmiedetechnik, einem Spezialunternehmen für zivile Kettenlaufwerke, die technische Leitung übernahm. Er machte zwar noch die Fusion der Schmiedetechnik mit der Tractortecnic zur Intertractor mit, wechselte aber 1976 zum Berufsförderungswerk des Deutschen Baugewerbes (BFW-BAU), wo er die Leitung des Fachbereiches Baumaschinentechnik übernahm. 1993 machte er sich als Fachpublizist und Hochschullehrer für Bauproduktionsmittel selbstständig. Kotte lebt und arbeitet als Publizist und Maler in Bochum.

Publikationen als Fachjournalist[Bearbeiten]

Kotte veröffentlichte bereits in Dresden einige Sportberichte, wurde aber erst in Hannover bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Deister-Leine-Zeitung als regionaler Text- und Bildreporter nebenberuflich aktiv. In dieser Zeit veröffentlichte er auch schon baumaschinentechnische Fachaufsätze und schrieb sein erstes Fachbuch Laufwerkshandbuch für die Praxis. Diesem folgte bald ein Laufwerks-Verschleißatlas.

Lag zunächst sein publizistischer Schwerpunkt auf dem "Kettenlaufwerk", so befasste sich Kotte ab 1976 mit dem gesamten Komplex der "Bauproduktionsmittel" und wurde bald neben seiner Tätigkeit im BFW-BAU über Jahrzehnte hinweg regelmäßiger freier Mitarbeiter vieler Baufachzeitschriften. Z. B. baumaschinendienst, Baugewerbe, Baumarkt, Straßen- und Tiefbau, Tiefbau-Ingenieurbau-Straßenbau, baupraxis zeitung, Maschinenmarkt, bauzentralblatt, Allgemeine Bauzeitung, Bauwoche, Hoch- und Tiefbau, Malerblatt und Stuck-Putz-Trockenbau. Bis heute hat Kotte über 7000 Fachaufsätze veröffentlicht.

Hochschullehrer[Bearbeiten]

Seit Beginn der 1980er Jahre gab Kotte für Studenten des Bauingenieurwesens der RWTH Aachen in Dortmund baumaschinentechnische Praxisseminare und hielt an der FH Hagen sowie an der Bergischen Universität Wuppertal (bis 2002) Vorlesungen und Praktika über "Bauproduktionsmittel". 1997 wurde er von der Universität Wuppertal zum Honorarprofessor ernannt.

Forscher[Bearbeiten]

Kotte forschte für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) über "Die Kurzausbildung im Bauwesen Ägyptens im Bedienen und Warten von Schwermaschinen" und schulte im BFW-BAU über Jahre hinweg das entsprechende ägyptische Lehrpersonal. Ein anderer Forschungsauftrag, für das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, befasste sich 1992 mit der "Katalogisierung der bei der Abwicklung von Bauarbeiten zu beachtenden Umweltschutzverordnungen". 1984 erschien sein Buch "Verschleiß an Kettenlaufwerken" (ISBN 3-481-14661-2), dem (1994) das Buch "Teleskopmaschinen" (1994) und (2000) das Buch "Baumaschinen - Auswahl und Beschaffung" (ISBN 3-87617-095-8) folgten.

Schriftsteller[Bearbeiten]

Seit 1981 schreibt Gernot Kotte Aphorismen und analytische Kommentare, die er unter dem Begriff "Impulse" sammelt. Mittlerweile sind es 17 Manuskriptbände geworden, die er jetzt in 10 Impulsebüchern bei MKB veröffentlicht hat. Dort sind auch die Handbücher "Vom Sinn des Handeln", Wenn du das Glück kommen siehst", "Gedanken zur Zeit", "Mit Sicht gedacht", "Kreativität - bewusstes Leben", "Das kurze Leben der Elsa Schwenke"und die Biografie "Otto Benndorf" erschienen. (Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek nachlesbar!) Neben vier Bänden Lyrik und zahlreichen Essays für Anthologien hat er noch folgende Prosawerke als Buchmanuskripte erarbeitet, deren Veröffentlichungen aber noch ausstehen:

Die Gartengeschichte; Ferien und Urlaub und der Darß; Heidehof; Kurz- und Langgeschichten; Lebenssplitter ; Lesebuch; Lichtzeichner; Meine Dresdner Zeit (4 Bände); Mobilität (2 Bände); Musikgeschichten (3 Bände); Protokoll einer Freundschaft in Briefen; Röhrsdorfer Geschichten (2 Bände); Sagen und Märchen; Spritzenangst; Über Malerei; Vorträge; Vorlesungen über Bauproduktionsmittel (10 Bände)

Maler[Bearbeiten]

Gernot Kotte ist auch seit den 1950er Jahren als Zeichner und Maler aktiv. Ausschnitte aus seinen über 3000 Bildwerken hat er schon in vielen Ausstellungen gezeigt. Viele seiner Arbeiten befinden sich in nationalen und internationalen Privatsammlungen sowie in öffentlichen Museen. Seine Arbeiten sind unter www.picasaweb.google.de/dohna37 aufrufbar. Ausstellungen: Kunstmuseum Bochum 1974 (Ausstellungsbeteiligung); Gemeindezenrum Bochum-Weitmar 1987; Heimatmuseum Dohna 1993; Frühlingsfest in Röhrsdorf 1994; Therapiezentrum Gamig 1994; Sparkasse Bochum-Weitmar 1997; Erzgebirgsgalerie Dippoldiswalde 2000 (Ausstellungsbeteiligung); Galerie Warnecke, Bredenbeck 2000; Rathausgalerie Heidenau 2001; Sparkasse Bochum-Weitmar 2005; Rathausgalerie Dohna 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

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