Gerhard Meir

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Gerhard Meir (* 4. August 1955 am Schliersee † 11. September 2020 in München.) war ein deutscher Friseur, Fachautor, Romanautor und Zeitungskolumnist,‏ der 1985 durch eine Frisur für de:Gloria von Thurn und Taxis Bekanntheit erlangte.

Er war der Sohn von Katharina (1926-1975) und Josef Meier(1926-1966) sein Bruder Josef lebte von 1947 bis 1979.[1]

1972 war er Auszubildenter in einem Nymphenburger Salon.

Es folgten weitere Ausbildungen in London, Paris und New York. 1978 eröffnete er seinen ersten Salon Le Coup am Münchner Odeonsplatz und hängte dort ein Acryl-Aibrush-Druck mit dem Titel ."Swimmingpool" auf.[2]

Am 29. August 1985 heiratete de:Maya Felicitas Gräfin von Schönburg-Glauchau, de:Friedrich Christian Flick in Salzburg

Für Meirs Durchbruch sorgte Gloria von Thurn und Taxis, die bis zuletzt seine Stammkundin war. Sie hatte sich für die Hochzeit ihrer Schwester Maya von Schönburg-Glauchau etwas Punkiges auf den Kopf gewünscht - die Fotos davon verbreiteten sich und brachten Meir den Durchbruch. Als Punk-Fürstin mischte sie die Gentries von New York City bis Regensburg auf. Princess TNT wurde in den US-Medien Thurn uNd Taxis, was auf eine explosive Wirkung hinwies. Letztere bot Gloria. In der en:Late Show with David Letterman von en:David Letterman und im New Yorker »en:Studio 54« tritt sie mit hochtoupierter Frisur und bunten Haarspitzen, kreiert von Starcoiffeur Gerhard Meir [3]


Meir frisierte auch Stars wir Claudia Schiffer und Veronica Ferres. In den vergangenen Jahren wurde es aber deutlich ruhiger um ihn. Seine Friseurkette musste er aufgeben, zwischenzeitlich stand er vor der Insolvenz. Dazu kamen zahlreiche gesundheitliche Probleme, seine eingetragene Partnerschaft scheiterte.

Einigen Wochen vor seinem Tod verkündete Meir der "Bild"-Zeitung, dass er sein Testament gemacht habe. Darin sah er seine beiden jüngeren Brüder als Erben vor, die "eines Tages" seinen Laden weiterführen sollten. "Zusammen mit meinen treuen Mitarbeitern". [4]


Von 2000 bis 2010 befand sich „Le Coup“ am Promenadeplatz 12[5]

Das Ludwigpalais in einer Passage, hinter dem Bayrischen Kriegssministerium.

Seinen letzten Salon taufte er Das Ludwigpalais, es liegt in einer Passage parallel zur Ludwigstraße hinter dem Bayrischen Kriegssministerium. welche die Schönfeldstraße mit der Von-der-than-Straße verbindet.,


Das Team des Meisters führt den Salon im Ludwigpalais weiter: Allen voran seine Mitarbeiter Christian Bräuer und Zekiye Iorio. [6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friedhof am Perlacher Forst, [1]
  2. Vergessenes Kunstwerk im Friseursalon , "Hat der Robert das nicht wegdekoriert?" Warum der Friseur Gerhard Meir ein Kunstwerk vergaß, das nun 250.000 Euro wert sein soll. Barbara Hardinghaus, Von ersten Laden, 1978 in München. Der Spiegel, [2]
  3. Monika Matschnig, Die Macht der Wirkung: Selbstinszenierung verstehen und damit umgehen, [3]
  4. [4]
  5. [5]
  6. [6]