Gerd Henke

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Gerd Henke ist ein ehemaliger deutscher Sportfunktionär.

Henke war Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, der Pro Sports Gesellschaft für Promotion und Sportmarketing mbH und der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des Leistungssports in Sachsen-Anhalt GmbH in Halle. Zudem hatte er die Geschäftsführung der Schanzenhaus Wernigerode GmbH inne.

Anfang 2007 wurde ihm durch Sportministerin Dr. Gerlinde Kuppe und den Präsidenten des Landessportbundes, Heinz Marciniak, die Leitung einer Projektgruppe zur Neustrukturierung der Förderung des Leistungssports übertragen.

Gegen ihn wurde ab 2007 wegen Verschwendung und Zweckentfremdung von Fördermitteln in Millionenhöhe ermittelt. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde er deutschlandweit bekannt.

Henke soll u.a. einen Vertrag abgeschlossen haben, der dem ehemaligen SC Magdeburg-Manager Hildebrandt monatlich 3123 Euro für dessen ehrenamtlichen Geschäftsführerjob bei der LSB-eigenen gGFL zusichert hatte.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Merten Haring: Sachsen-Anhalt. In: Sportförderung in Deutschland. Eine vergleichende Analyse der Bundesländer. Verlag für Sozialwissenschaften, 2010, S. 211–226 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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