Gerald Herrmann

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Porträt von Gerald Herrmann, 2003

Gerald Herrmann (* 3. März 1963 in Salzburg) ist ein österreichischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Gerald Herrmann studierte Philosophie und Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten Kunstphilosophie und Ästhetik, sowie Moderne. Er lebt und arbeitet zurzeit auf seinem Bauernkunsthof in Henndorf am Wallersee im Salzburger Seenland. Er stellt seine Kunst seit 1990 in fortschreitenden Werkserien aus. Seit 1994 arbeitete er auf und mit Gewürzsäcken, sowie experimentell mit Harzen. In progressiven Werkserien legte er jegliche Gegenständlichkeit seiner früheren künstlerischen Forschungsphasen zugunsten der Abstraktion ab.

Die letztendlich auf Farbwirkung und Materialreaktion reduzierte Abstraktion lockerte er in der Werkserie Herz in Harz. Ein gegenständliches Motiv fand wieder Einzug in Herrmanns Werk: das Herz. Seine Arbeiten können als der Versuch angesehen werden, das Symbol Herz im Kant'schen Sinne auf seinen eigentlichen Wert zu reduzieren. Seit 2006/07 sind die Arbeiten Herrmanns wieder der Gegenständlichkeit gewidmet und stellen eine Symbiose aus Computergrafik und Malerei dar, wobei die Grenzen zwischen den beiden Medien verschwimmen.

Gerald Herrmann kritisiert die traditionelle Kunst- und Galerieszene. Er beschreibt sich im weitesten Sinne als selbstständiger Neo-Renaissance-Auftragskünstler.

Ausstellungen und Projekte[Bearbeiten]

 
Gerald Herrmann in seinem Atelier, 1999

Zahlreiche dokumentierte Einzelaufträge, Beteiligungen an Ausstellungen.

Weblinks[Bearbeiten]

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