Günther Jansen (Künstler)

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Günther Jansen M. A. (* 20. Februar 1960 in Mönchengladbach) ist Politologe, Netzwerkorganisator und Künstler (Film, Aktions- und Konzeptkunst, soziale Plastik). Im Zuge seiner Arbeit verwendete Namen sind u.a. Der Schwarze Imam (Al-Imam-Al-Aswadu), Geno, Comte d’Achamps - Grande di Ras Alhague, Ronald Edenauer, Sergej Kossygin und Henrik Jansen.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Bis zum Abitur lebte Günther Jansen in Mönchengladbach. Nach kurzen Phasen im München und Lingen/Ems ging er nach Aachen, wo er 1987 sein Studium an der RWTH Aachen als Magister Artium (M. A.) u.a. in den Bereichen Politische Wissenschaft und Sprachwissenschaften absolvierte.

Zunächst in den Bereichen Verkehr, Behindertenhilfe und Öffentlichkeitsarbeit tätig, wechselte er 1990 in den Sektor Informationsverarbeitung und Kommunikation. Mit seinem Ortswechsel 1996 nach Köln flossen zunehmend soziale und künstlerische Ansätze in seine Arbeit ein. Im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffes ist er politisch tätig.

Musik[Bearbeiten]

1976 gründete er gemeinsam mit Christoph Quack in Mönchengladbach die Experimentalband Quasimodo-Gang (später in Vitalis umbenannt). 1977 bildete er mit Olaf Kubat das Duo Ember’s Supelia. Nach einigen gemeinsamen Tape-Produktionen arbeitete Jansen bis Anfang der 1980er-Jahre solo. Mitte der 1990er-Jahre arbeitete er wieder verstärkt im (diesmal elektronischen) Musikbereich und startete mehrere (Kurzzeit-)Projekte, z.B. Honni Ecker und die Schier Erregende Destruktion (SED), Alexander von Ettenburg und die Somatoforme Schmerzstörung, Gagarin, Gaston, Geno Jansen, Jansenesnaj. Ein Schwerpunkt bildet die Produktion von Filmmusik.

Im September 2010 CD-Produktion und Live-Auftritt mit der BAND 'Die Faulen Säcke' und dem Titel "Burnout" ( SOUND der BAN - ein Projekt der Bildungslanfschaft Altstadt-Nord / Köln).

Seit 2010 Mitglied in dem von Alexandra Naumann geleiteten Pop/Jazz-CHor RIEHL-VOICES.

Film[Bearbeiten]

1977 drehte Jansen seinen ersten Film (noch mit geliehener Super 8 - Kamera). Bis 2010 hat er mehr als 100 eigene Filme gedreht und in zahlreichen Fremdproduktion in verschiedenen Funktionen (Darsteller, Beleuchter, Regieassistent) mitgewirkt. Jansen nahm erfolgreich an mehreren Festivals und Wettbewerben teil, unabhängige Kinos zeigten verschiedene seiner Filme, sein Film „Vater“ wurde in die Anthologie „Best of Aachener Filmhaus“ aufgenommen.

Kunst[Bearbeiten]

Jansen ist ein autodidakter autonomer Künstler, der im Namen eines um soziale, philosophische, kulturelle und politische Aspekte erweiterten Kunstbegriffes agiert. Neben den plastischen Werken entstanden und entstehen zahlreiche Aktions- und Konzeptkunst-Projekte.

Politik[Bearbeiten]

Seit 2010 unterstützt Günther Jansen Die PARTEI. Im Mai 2010 agierte er als Schattenintegrationsminister der PARTEI zur Landtagswahl 2010 in NRW. Der Landesverband NRW ernannte ihn im Oktober 2010 zum Beauftragten für Agitation, Propaganda, Inklusion und maghrebinische Länder (API/ML) Seit Februar 2011 Vorsitzender des Ortsverbandes Köln.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Freundschaftsplakette ‚Veteranen des großen Vaterländischen Krieges’, Moskau, Sowjetunion 1988

Filme[Bearbeiten]

  • EGOCODE 2008
  • 3 Tore oder Die schlafende Chinesin 2009

Kunst[Bearbeiten]

Bild, Plastik[Bearbeiten]

  • Parisian Demand 1978
  • Sind die Vulkane noch tätig 1990

Aktions-, Konzeptkunst[Bearbeiten]

  • Comte d’Achamps, Grande di Ras Alhague
  • Ronald Edenauer

Weblinks[Bearbeiten]

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