Fritz Michaelis

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Fritz Michaelis (* 4. Januar 1897 in Ressen-Lübben) war ein Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Leben[Bearbeiten]

Fritz Michaelis war Mitglied der SPD und arbeitete als Schupowachtmeister. Er wurde dort im Rahmen der Gleichschaltung entlassen. Bereits während seiner Tätigkeit im Staatsdienst trat er als Verbindungsmann zum Exilvorstand der SPD in Prag in Erscheinung.

1937 wohnte er in Hönow bei Mahlsdorf. Er war in mindestens zwei Widerstandskreise eingebunden.

Einerseits gehörte Fritz Michaelis zum Widerstandskreis ehemaliger Mitglieder von SPD und Reichsbanner um Albert Schmidt, der u. a. in seiner Gartenlaube in der Kolonie "Roseneck" konspirative Treffen abhielt und in das Widerstandsnetzwerk um Hans Jahn eingebunden war.

Andererseits war er anscheinend in der Widerstandsgruppe um Otto Brass und Hermann Brill aktiv. Zumindest fuhr er im Januar 1937 mit dem ebenfalls dort aktiven Karl Siegle und Otto Brass zu einer Besprechung beim Parteivorstand der Sopade nach Prag, um dort über den illegalen Widerstand in Deutschland zu berichteten und für die Zusammenarbeit mit Kommunisten einzutreten. Bei der anschließenden Konferenz wurde mit zahlreichen weiteren anwesenden Sozialdemokraten und Kommunisten das weitere Vorgehen besprochen und letztendlich die Gründung der Widerstandsgruppe Volksfront beschlossen.

1938 wurde Fritz Michaelis gemeinsam mit Hans Seidel und Karl Siegle wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt und zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt.

Weblinks[Bearbeiten]

Björn Lampe: Siegle, Karl (1881–1947). Kurzbiographie auf der Seite der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Die politischen Häftlinge des KZ Oranienburg).

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