Friedrich de Ponte

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Friedrich de Ponte (auch Friedrich von der Brücke) war ein Ritter und Kreuzfahrer aus Trier. Er entstammte dem Trierer Ministerialengeschlecht "von der Brücke" oder "de Ponte", die ihren Sitz in den Barbarathermen in der Nähe der Römerbrücke in Trier hatte. Sein Bruder Rudolf de Ponte war Propst des Stifts St. Paulin in Trier.

Besitz und Rechte[Bearbeiten]

  • Erzbischof Theoderich von Trier kaufte zwischen 1213 und 1242 von den Kreuzfahrern Peter von Merzig und Friedrich von der Brücke die Gerichtsbarkeit in Kellede, Ozburc, Waltracke, Tuomben und Ruoverisse auf Wiederkauf.
  • Friedrich de Ponte hielt das Patronatsrecht von Kesten. 1228 schenkte er es dem Kloster Machern (heute zu Bernkastel-Kues).[1]
  • Aus seinem Besitz stammten auch 20 Morgen Ackerland bei Trier-Zewen, die er der Katharinenkapelle des Trierer Eurcharius-Klosters vermachte. Das Kloster verpachtete das Gelände 1247 an Konrad von Kerriche aus Oberkirch.[2]
  • In einer Urkunde aus dem Jahre 1211 bestätigt Erzbischof Johann von Trier, dass der Ritter Friedrich von der Brücke mit Genehmigung seines Lehnsherrn, des Grafen von Veldenz, dem Trierer Domprobst und Archidiakon Konrad für 30 trierische Pfund die Gerichtsbarkeit im Hofe Pluwig verpfändete.[3]
  • Friedrich von der Brücke und Dietrich von Conz verkauften im Jahre 1246 eine Mühle und anderen Besitz in Gusterath dem Trierer Nonnenkloster "St. Martin auf dem Berge".[4]

Quellen[Bearbeiten]

  • Landeshauptarchiv Koblenz. Best. 1A (Trier) Nr. 84

Literatur[Bearbeiten]

  • Gabriele und Lukas Clemens: Geschichte der Stadt Trier, München: Beck 2007

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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