Friedrich Prinz von Anhalt

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Leopold Friedrich Franz Sieghard Hubertus Erdmann Prinz von Anhalt (* 11. April 1938 auf Schloss Ballenstedt; † 9. Oktober 1963 in München) war ab 1947 Chef des Hauses Anhalt.

Leben[Bearbeiten]

Friedrich war der älteste Sohn des letzten Anhalter Herzogs Joachim Ernst von Anhalt (1901–1947) und seiner zweiten Ehefrau Edda-Charlotte von Stephani-Marwitz (1905–1986). Aus der Ehe gingen neben ihm vier weitere Kinder hervor: Marie Antoinette (1930–1993), Anna Luise (1933–2003), Edda (* 1940) und Eduard (* 1941).[1]

Nach seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr betätigte er sich als Verkäufer bei der Automobilfirma NSU in Garmisch-Partenkirchen.[2]

Im Oktober 1963 geriet er bei einer Autofahrt mit einer Freundin bei Regen aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit bei Eschenlohe ins Schleudern geraten und prallte gegen einen Baum. Während seine Beifahrerin nur leicht verletzt wurde, wurde bei Friedrich eine vollständige Lähmung diagnostiziert, bevor er am 9. Oktober 1963 in einem Münchener Krankenhaus im Alter von 25 Jahren starb.[3][2]

Sein jüngerer Bruder Eduard folgte ihm als Chef der Askanier nach.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stammbaum von Anhalt-Askanien
  2. 2,0 2,1 2,2 Prinz Eduard: Rätselraten um den wirklichen Vater, In: 7 Tage, auf der Internetseite von Frederic von Anhalt
  3. Passauer Neue Presse vom 9. Oktober 1963
VorgängerAmtNachfolger
Joachim ErnstChef des Hauses Anhalt
1947–1963
Eduard
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