Friederike von Brühl

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Friederike Joana Gräfin von Brühl ist eine deutsche Juristin und Rechtsanwältin in Berlin. Sie ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht.

Werdegang[Bearbeiten]

Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte Friederike Brühl Jura und Kunstgeschichte als Doppelstudium in Freiburg im Breisgau, Bonn und Paris. Nach ihrem ersten Juristischen Staatsexamen in Bonn 2003, schloss sie 2004 ihr Kunstgeschichtsstudium mit dem Magister in Freiburg ab. In ihrer ebenfalls von der Studienstiftung des deutschen Volkes geförderten juristischen Promotion, die sie 2007 an der Universität Lausanne verteidigte, untersuchte sie das Problem der Marktmacht von Kunstexperten. Seit 2006 ist sie als Rechtsanwältin zugelassen. Ihre Schwerpunkte sind die Bereiche Urheberrecht und Kunstrecht sowie Presse-, Film- und Medienrecht.

An der Freien Universität Berlin nimmt sie seit 2010 Lehraufträge für Kunstrecht wahr.

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde sie durch den Fälschungsskandal um die erfundene Sammlung Werner Jägers. In dem Gerichtsverfahren vertritt sie die Käufer des Gemäldes von Heinrich Campendonk „Rotes Bild mit Pferden“, das 2006 beim Kölner Auktionshaus Lempertz den Rekordpreis von 2,9 Millionen Euro (inkl. Aufgeld) erzielte und sich später als eine Fälschung herausstellte.

Ausgewählte Publikationen[Bearbeiten]

  • Friederike Brühl: Der Begriff der Echtheit von Kunstwerken im Zivil- und Strafrecht, in: Kulturgüterschutz – Kunstrecht – Kulturrecht: Festschrift für Kurt Siehr, Hrsg. Kerstin Odendahl / Peter Johannes Weber, Nomos, Baden-Baden 2010, S. 303-312
  • Friederike Brühl: Marktmacht von Kunstexperten als Rechtsproblem, Carl Heymanns, Köln u.a. 2008

Weblinks[Bearbeiten]

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