Friederike Schneider

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Friederike Schneider, geborene Fuhrmann (* 30. September 1911 in Wien) war Aufseherin im KZ Auschwitz und anderen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagern.

Leben 1942 – 1945[Bearbeiten]

Friederike (Friedel) Schneider war zwischen 1942 und 1944 KZ-Aufseherin des Konzentrationslagers Auschwitz. Nach ihrem dortigen Einsatz wurde sie als Blockführerin in das Nebenlager Babitz versetzt. Im November 1944 begleitete sie einen Frauentransport nach Ravensbrück und blieb dort bis Januar 1945. Danach wurde sie in das Lager Holleischen, ein Außenlager des KZ Flossenbürg, versetzt. Nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus zog Friederike Schneider zurück in ihre Heimatstadt Wien. Bis 2007 wurde sie nicht wegen ihrer Verbrechen im Holocaust zur Verantwortung gezogen.

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