Frieder Kummer

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Frieder Kummer (* 14. März 1949 in Mannheim, † 24. März 2018 in Borken (Hessen))[1] war ein deutscher Offizier und ehemaliger Strahlflugzeugführer der Bundeswehr.

Militärischer Werdegang[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1968 trat Frieder Kummer bei der 4. Kompanie im Offizieranwärterbatallion der Luftwaffe seinen Dienst an. 1970 begann er seine fliegerische Ausbildung in Uetersen, ab 1971 auf der Sheppard Air-Force-Base in den USA. Dort wurde er auf F-104 (Starfighter) ausgebildet und gewann unter anderem die Top-Gun-Trophy. Später absolvierte er einige Geschwaderverwendungen in Deutschland und wurde ab 1977 unter anderem als Flugsicherheitsoffizier eingesetzt. Später wurde er zum Ende der Ära Starfighter auf das Waffensystrm Tornado umgeschult und wurde ab 1983 im Cottesmore (Grossbritannien) als Fluglehrer eingesetzt. Im April 1991 wechselte Kummer zu General Flugsicherheit beim Luftwaffenamt, wo er verantwortlich für die Flugunfalluntersuchung Tornado war. Ab 1992 wurde er Leiter des Dezernates Flugunfalluntersuchung und leitete zuletzt 1997 die Untersuchung der Flugzeugkollision vor Namibia 1997. Am 30. September 1997 wurde Frieder Kummer als Oberstleutnant nach genau 29 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.

Oberstleutnant a.D. Frieder Kummer ist in seiner Dienstzeit viele Verschiedene Flugzeugtypen geflogen. Unter anderem T 37/ T38, F-104G, DO 28 und Tornado. Er hat insgesamt über 3300 Flugstunden absolviert.

Nach seiner Dienstzeit in der Bundeswehr hat er als selbstständiger Bauzeichner in der Schweiz und in Deutschland gearbeitet.

Er starb plötzlich und unerwartet am 24. März 2018 in Borken (Hessen).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Todesanzeige Frieder Kummer. (JPG) In: HNA. 28. März 2018, abgerufen am 9. April 2018.
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