Ferdinand Herlitzius

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Ferdinand Herlitzius (* 23. Januar 1884 in Osnabrück; † 20. Januar 1961 in Erfurt) war ein deutscher Ingenieur.

Leben[Bearbeiten]

Ferdinand Wilhelm Joachim Herlitzius wurde am 23. Januar 1884 in Osnabrück als Sohn des Schuhmachers Franz Ferdinand Herlitzius (1861 bis 1931) und seiner Frau Anna Marie Elise Herlitzius, geb. Geselbracht, als der Älteste von acht Geschwistern geboren. 1902 bestand er die Gesellenprüfung als Bautischler und erarbeitete sich anschließend in vier Jahren als Bauhandwerker und Polier die Mittel zum Besuch des Technikums Strelitz (1908 bis 1910). Am Technikum absolvierte er den Lehrplan Baugewerksmeister. Danach arbeitete er bis 1912 in Osnabrück (Firma Rudolf Witte) und bis 1914 in Dortmund (Firma Ernst Eckhardt). Seit April 1914 arbeitete Herlitzius als Bauleiter, Spezialingenieur für Schornsteinbau, Oberingenieur und Abteilungsleiter über 40 Jahre bei der Firma J. A. Topf und Söhne in Erfurt. 1915 wurde seine Tochter Marie-Luise und 1921 wurde sein Sohn Erwin Georg geboren.

Leistungen[Bearbeiten]

Bis 1944 Errichtung von 75 größeren Industrieschornsteinen (u. A. in Wolfen, Dessau, Berlin, Regensburg, Düsseldorf, Düren, Spremberg, Hettstedt, Goslar, Köln, Halle/S., Jena, Großenhain, Gießen, Helmstedt, Erfurt, Hersfeld, Fulda, Kulmbach, Riesa, Paderborn, Dresden, Nordhausen, Unterwellenborn, Gotha und Hettstedt), 15 Schornsteinen für Zuckerfabriken (u. A. Alpulou/Türkei), 10 Schornsteinen mit Flugaschenfänger, 15 Säure-Schornsteine (u. A. Heroen/Norwegen), vier Schornsteine mit Spezialöfen (Rositz, Regis, Blechhammer/OS.,Nietleben) sowie 10 kombinierte Anlagen.

Quellen[Bearbeiten]

  • Richtarbeiten am größten Ostpreußischen Schornstein Königsberger Allgemeine Zeitung, Königsberg, 10. Mai 1924
  • Firma Topf & Söhne, Abteilung D III: Verzeichnis über ausgeführte größere Industrieschornsteine, 29. Dezember 1944


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