Exaring

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EXARING AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2013
Sitz München DeutschlandDeutschland
Leitung Christoph Bellmer
Branche IPTV, Netzbetreiber
Website www.exaring.de
Stand: September 2017 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2017

Die EXARING AG ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in München.

EXARING betreibt ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz zur Übertragung von Unterhaltungsinhalten. Mit mehr als 12.000 Kilometern Glasfaser erreicht die EXARING-Plattform über 23 Millionen Haushalte in Deutschland.

Das Glasfaser-Netz der EXARING AG ist ein geschlossenes Netz, analog zu den Netzen der Kabelnetzbetreiber.[1] Die Qualität des Netzbetriebes wird von der Signaleinspeisung bis zur Auslieferung beim Kunden entsprechend überwacht. Die EXARING AG gehört damit zu den großen Netzebene 3 Anbietern in Deutschland.

Die EXARING AG hat eine integrierte Plattform für IP-Entertainment-Services in Deutschland entwickelt. Eines der ersten Produkte der EXARING-Plattform ist seit Oktober 2016 das IPTV-Produkt waipu.tv, das ausschließlich in Deutschland empfangen werden kann. Im Unterschied zu anderen IPTV-Anbietern bietet waipu.tv nicht nur lineare Fernsehprogramme an, man kann Sendungen auch auf einem Speicher im Rechenzentrum der EXARING AG aufnehmen und dort auch wieder abrufen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die EXARING AG wurde 2013 in München gegründet, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender ist Christoph Bellmer. Das Exa im Namen der EXARING AG kommt aus dem Griechischen und steht für das 1018-fache einer Einheit.

In den beiden Anfangsjahren entwickelte und testete ein Team um den Gründer einen neuartigen IPTV-Service, der über eine App und ein Streaming-Device (z. B. Chromecast, Fire TV) auf dem TV-Gerät zu Hause genutzt werden kann.[2][3] Neben dem Ziel, eine hochwertige und stabile Bildqualität bereitzustellen, standen insbesondere kundenfreundliche Zusatzfunktionen, wie z. B. eine Aufnahme- und Pausenfunktion sowie eine Logik für nutzerindividuelle Programmempfehlungen im Zentrum der Überlegungen.[4]

2015 investierte die freenet AG in die EXARING AG und erwarb ein Viertel der Anteile. Mit dieser Anschubfinanzierung wurde ein Produkt entwickelt, das unter dem Namen waipu.tv am 30. September 2016 in Deutschland gelauncht wurde. Anfang 2017 erhöhte die freenet AG ihren Aktienanteil auf etwas über 50 %.

Neben den TV-Services stellt die EXARING-Plattform neue Formen der Werbevermarktung bereit. Mit der Technologie „TV.FUSE“ hat die EXARING AG eine Lösung entwickelt, die lineares Fernsehen mit On-Demand verschmilzt, um neue Formen der Werbung zu ermöglichen.

„TV.FUSE“ erlaubt flexibel zwischen Lean-Back und -Forward zu wechseln, und unterstützt eine direkte Bindung aller Inhalte an den TV-Bildschirm. Durch die Single-Stream-Auslieferung der Inhalte an die Nutzer bietet die EXARING-Plattform die Basis für addressable TV und T-Commerce.[5]

Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern und den privaten Sendern hat die Plattform waipu.tv der EXARING AG auch Sender, die normalerweise bislang nur im Web stattgefunden haben, in das Programm-Bouquet übernommen. So ist seit Mai 2017 Rocket Beans TV als 24/7-Sender verfügbar.[6] Mediakraft, das Online-TV-Angebote bislang über YouTube verbreitet hat, wird ab der 2 Jahreshälfte 2017 ebenfalls ausgestrahlt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Hofer: waipu.tv: Freenet greift Kabelanbieter beim Fernsehen an In: handelsblatt.de, 30. September 2016, abgerufen am 27. Mai 2017
  2. Andreas Nolde: DVB-T2-Alternative: Live-Fernsehen für Ihren Fire TV In: chip.de, 25. März 2017, abgerufen am 18. Juni 2017
  3. Jan-Frederik Timm: IPTV: waipu.tv bringt Amazon Fire TV das Wischen bei In: computerbase.de, 16. März 2017, abgerufen am 18. Juni 2017
  4. So will Freenet das Fernsehen neu erfinden capital.de, 30. September 2016, abgerufen am 27. Mai 2017
  5. Andreas Floemer: Lineares Fernsehen neu gedacht: waipu.tv setzt auf eigenes Glasfasernetz, Smartphone und Google Cast In: t3n.de, 30. September 2016, abgerufen am 27. Mai 2017
  6. Marco Engelien: Waipu.tv im Test: Internet-Fernsehen kann so schön sein In: curved.de, 16. März 2017, abgerufen am 18. Juni 2017
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