Evangelisches Krankenhaus Holzminden

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Evangelisches Krankenhaus Holzminden
Krankenhaus-Information
Name Evangelisches Krankenhaus Holzminden gGmbH
Gründungsjahr 1933
Träger proDIAKO gGmbH (51 %),
Stiftung Evangelisches Krankenhaus (49 %)
Mitarbeiter ca. 400
Umsatz ca. 25 Mio. €
Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen und Claus Eppmann
Ärztlicher Direktor Dr. med. Ralf Königstein
Pflegedienstleiterin Oberin Ulrike Meyer
Aufsichtsratsvorsitzender Superintendent Ulrich Wöhler
Webseite http://www.evk-holzminden.de

Das Evangelische Krankenhaus Holzminden ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit Sitz in der Kreisstadt Holzminden in Niedersachsen. Es verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz und ist Notarzt- und Rettungsdienststandort. Die Krankenhausnummer lautet 255 023 01.

Nach der Niedersächsischen Krankenhausplanung 2009 verfügt das Krankenhaus im Versorgungsgebiet 2 (ehemals Regierungsbezirk Hannover) über 195 Krankenhausplanbetten nach § 108 Abs. 1 u. 2 SGB V. Das Evangelische Krankenhaus ist das größte Krankenhaus im Landkreis Holzminden und Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für Medizinstudenten im Praktischen Jahr und betreibt außerdem eine Krankenpflegeschule mit bis zu 80 Ausbildungsplätzen, die als Zentralschule unter anderem auch für das Johanniter-Krankenhaus Gronau, das Charlottenstift Stadtoldendorf und das Krankenhaus Alfeld die Ausbildung übernimmt[1][2]. Die Pflege liegt seit 1969 in Händen einer Dienstgemeinschaft von Krankenschwestern und -pflegern des Evangelischen Krankenhauses und der Schwesternschaft des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V.

Am Krankenhaus befinden sich neben der Rettungswache (RW) des Landkreises Holzminden auch die Zentrale Notfallpraxis (ZNP) für den hausärztlichen Notfalldienst.

Geschichte[Bearbeiten]

Durch eine Anfang der 1930er Jahre gegründete Bürgerinitiative entstand eine Stiftung, mit dem Zweck, ein Krankenhaus im evangelischen Geiste zu führen. Das Evangelische Krankenhaus wurde daraufhin am 19. März 1933 im Forster Weg 34 eröffnet und löste das Städtische Krankenhaus am Hafendamm in Holzminden ab. 1958 erfolgte eine umfangreiche Erweiterung des Gebäudes. Bis 1977 entstand ein Zwischentrakt mit Intensivstation und Kreißsälen, ab Mai 1986 erweiterte ein neuer Funktionstrakt das Krankenhaus. Seit 1999 gibt es eine Dialysepraxis am Evangelischen Krankenhaus Holzminden.

2002 wurde das Krankenhaus in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung überführt und gehört seitdem mehrheitlich zur ProDiako-Holding und ist zugleich Mitgesellschafter der proDIAKO gGmbH Hannover.

Im Dezember 2008 wurde eine Kooperation mit einer Verteilung der medizinischen Schwerpunkte mit dem vom Landkreis Holzminden geführten Krankenhaus Charlottenstift in Stadtoldendorf vereinbart, die allerdings bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 zu scheitern drohte und Ende August 2009 vom Geschäftsführer des Charlottenstifts gekündigt wurde.[3][4]

Fachkliniken[Bearbeiten]

  • Medizinische Klinik I (Kardiologie, Intensivmedizin)
  • Medizinische Klinik II (Gastroenterologie, Diabetologie, Hämatologie, Onkologie)
  • Chirurgische Klinik (Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie)
  • Frauenklinik (Gynäkologie, Geburtshilfe)
  • Orthopädische Belegklinik
  • Belegklinik für HNO-Krankheiten
  • Urologische Belegklinik
  • Belegklinik für Augenkrankheiten
  • Institut für Anästhesie/Intensivmedizin
  • Medizinisches Versorgungszentrum Holzminden (MVZ), Abteilung Chirurgie (ambulante, chirurgische Versorgung)
  • Medizinisches Versorgungszentrum Holzminden (MVZ), Abteilung Gynäkologie
  • Medizinisches Versorgungszentrum Holzminden (MVZ), Abteilung Radiologie

Externe Medizinische Versorgungszentren[Bearbeiten]

  • Medizinisches Versorgungszentrum Böntalstraße Holzminden GmbH (Neurochirurgie, Orthopädie, Allgemeinmedizin)
  • Medizinisches Versorgungszentrum Sollingstraße Holzminden GmbH (Innere Medizin, Anästhesie), eine gemeinsame Gesellschaft des Evangelisches Krankenhauses und der Krankenhaus Charlottenstift Stadtoldendorf GmbH.

spezielle medizinische Ausrüstung[Bearbeiten]

weitere Einrichtungen[Bearbeiten]

  • CuraVital, Zentrum für Physikalische Therapie

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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