Erwin Reichel

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Erwin Reichel (* 11. März 1911; † 28. Februar 1943) war Sturmbannführer in der Waffen-SS während des Zweiten Weltkrieges, Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes des nationalsozialistischen Deutschen Reiches von 1933 bis 1945.

Leben[Bearbeiten]

Erwin Reichel wurde am 11. März 1911 in Wien geboren. Seine Eltern waren Cäcilie und Heinrich Reichel. Er wuchs als fünftes von neun Geschwistern in Wels auf. Seine Schwester Hertha heiratete Erwin Wascher, seine Schwester Ottilie heiratete Hermann Derschmidt.

1929 zog er nach Wien und trat dem Freikorps Oberland bei.[1] Nachdem er 1933 einige Monate im österreichischen Bundesheer diente, wurde er 1934 Freiwilliger in der SS-Verfügungstruppe (SS-VT), er war eines der frühen Mitglieder (SS-Nummer 58.074) und der NSDAP (Mitgliedsausweis Nummer 5.020.865).

Als Mitglied der SS-Verfügungstruppe nahm er teil am Anschluss Österreichs und an der Okkupation des Sudetenlandes 1938 und an der Annexion Böhmens und Mährens im März 1939.

Während des Polenfeldzuges erhielt er im Oktober 1939 das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Mai 1940 während des Westfeldzuges das Eiserne Kreuz I. Klasse.

Für seine Taten in der Schlacht bei Charkow im Februar 1943, er kommandierte das SS-Panzer-Grenadier-Regiment 10 „Westland“ (5. SS-Panzer-Division „Wiking“) in schweren Kämpfen gegen ein sowjetisches Panzerbataillon, erhielt Reichel das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Er wurde verletzt und starb in einem Feldlazarett am 28. Februar 1943.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. „Freikorps Oberland“ steht seinem eigenhändigen „Lebenslauf“ vom 19.8.1938, vorliegend als digitale Kopie einer Archivalie des deutschen Bundesarchives in Berlin

Literatur[Bearbeiten]

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