Ernst Rudolf Roebling

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Ernst Rudolf Roebling (* 1938 in Siegen), ist ein deutscher Ölmalerei-Künstler und ehemaliger Oberstudienrat. Er ist Autodidakt.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Roebling wurde 1938 in Siegen geboren und 1944 eingeschult. Von 1945-55 besuchte er eine Schule in Warstein und absolvierte 1959 das Abitur in Hagen (Fichte-Gymnasium), nachdem er 1955 nach Hagen zog. Von 1959-1965 studierte er Anglistik, Amerikanistik und Romanistik in Köln. 1965 legte er sein Erstes Staatsexamen, 1967 sein Zweites Staatsexamen ab. 1967 absolvierte er zwei Assessorenjahre in Neunkirchen, anschließend nahm er von 1969-87 eine Lehrtätigkeit am Ernst-Meister-Gymnasium in Hagen-Haspe für die Fächer Englisch und Französisch auf. 1975 wurde Renst Rudolf Roebling zum Oberstudienrat ernannt, später heiratete er die Diplompädagogin und Lehrerin Annemarie Kinsky aus Bestwig-Ostwig. Von 1987-1999 belegte er eine Lehrtätigkeit am Ricarda-Huch-Gymnasium in Hagen. 1999 pensionierte er, und zog nach Bestwig um.

Künstlerischer Werdegang von Rudolf Roebling[Bearbeiten]

ab 1947 Bleistift- und Tuschezeichnungen; ab 1949 Bilder mit Deckfarben; 1954 – 59 Deckfarbenbilder auf Karton und großformatigem Papier; 1955 erstes Ölgemälde; 1955 – 57 Ölgemälde auf Pappe und Malkarton; ab 1957 Ölgemälde nur noch auf Leinwand; 1971 erste Beteiligung an einer Gruppenausstellung (Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen); ab 1981 Zeichnungen mit Pastellkreide; 2000 erste Einzelausstellung in Hagen; ab 2001 Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen:

Hagen (4 EA); Paderborn (3 EA); Bestwig (4 EA); Olsberg (2 EA, 2 AB); Brilon (1 EA); Arnsberg (1 AB); Duisburg (1 AB); Dortmund (2 EA); Burgstädt/Sachsen (2 EA, 1 AB); Mühlhausen/Thüringen (1 EA); Bad Langensalza (1 EA); Heilbad Heiligenstadt (1 EA); Hannover (1 EA); Warburg-Scherfede (1EA) und Haan/Rheinland (1EA).

Roebling ist als Maler und Zeichner Autodidakt.

Malstil von Rudolf Roebling[Bearbeiten]

  1. Roebling ist ein expressiver Maler. Hauptmerkmal der expressiven Malerei sind kräftige, lebhafte und leuchtende Farben, im Grunde die reinen Primär- und Sekundärfarben. Für den Künstler sind die Farben Gefühle. Sie drücken das Wesen des Dargestellten aus und verleihen ihm Leben. Sie steigern den Ausdruck des Bildinhaltes, beschwören eine emotionale Ebene, die die Aussage zu etwas subjektiv Erlebtem macht. Die Farben sind das zentrale Ausdrucksmittel, das das Geschaute deutet.
  2. Neben der Farbenwahl ist für Roebling die Pinselführung von größter Bedeutung. Der Pinselduktus ist die individuelle Handschrift des Malers. Er macht seinen für ihn typischen Stil aus, der sich am wenigsten verändert. Roeblings Pinselführung ist spontan, impulsiv, emotional und vital. Sie ist stets rasch, oft unbekümmert und unbeherrscht und zeigt die innere Bewegtheit des Künstlers im Augenblick des Schaffens. Durch den pastosen Farbauftrag und das spontane schnelle Arbeiten wird das jeweilige Motiv sowohl vereinfacht als auch überhöht, so dass der Betrachter die augenblickliche Stimmungslage nachvollziehen kann. Ganz entscheidend ist daher, dass der Pinselduktus im fertigen Bild sichtbar ist.
  3. Das dritte Element der Malerei ist das Motiv selbst, also das auf der Leinwand dargestellte. Es bildet zwar den ersten Schritt zum entstehenden Bild, es ist so zu sagen das Vehikel, es ist aber nie dessen wichtigster oder alleiniger Inhalt.

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