Ernst.FM

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Ernst.FM
Ernst.FM-Logo
Allgemeine Informationen
Empfang Livestream, Podcasts
Sendegebiet global
Sendestart 24. Oktober 2014
Rechtsform eingetragener Verein (gemeinnützig)
Programmtyp Hochschulradio
Claim Ernst.FM – Laut. Leise. Läuft.
Homepage ernst.fm
Liste der Hörfunksender

Ernst.FM ist das Hochschulradio von Hannover. Das Programm des Senders ist im Online-Livestream zu hören. Ein Großteil der Sendungen ist außerdem auf Abruf als Podcast auf der Internetpräsenz verfügbar. Das Projekt erfährt ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und das zugehörige Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung[1], ist aber in seiner Organisationsform prinzipiell unabhängig.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Projektidee entstand aus einem studentisch geführten Seminar, das 2010 am IJK der HMTM stattfand.[2] Der gemeinnützige Trägerverein Ernst.FM e. V. wurde daraufhin knapp zwei Jahre später am 22.08.2012 gegründet. Den ersten Vorsitz übernahm der Projektinitiator und damalige IJK-Student Matthias Holz. Zweiter Vorsitzender wurde sein Kommilitone Tim Gailus. Die folgenden Monate waren geprägt von der technischen und organisatorischen Vorarbeit, der Mitarbeiter-Akquise sowie einem Wechsel im Vorstand des Trägervereins: Mitte 2012 übernahmen Nicolas Schabram als erster und Martin Wiens als zweiter Vorsitzender die Führung des Projekts.

Am 24. Oktober 2014 ging das Angebot mit zu diesem Zeitpunkt rund 50 Vereinsmitgliedern auf Sendung.[3]

Programm[Bearbeiten]

Ernst.FM ist ausschließlich online empfangbar. Auf eine klassische UKW-Frequenz wurde bewusst verzichtet. Stattdessen verfolgt das Projekt einen Ansatz, der On-Demand-Inhalte in den Fokus rückt.[4] Im Rahmen der lizenzrechtlichen Möglichkeiten sollen also alle produzierten Sendungen jederzeit zum Download bereitstehen. Davon ausgenommen sind Musik-Sendungen und gegebenenfalls sonstige Fremdinhalte. Einige, zumeist längere Sendungen werden ausschließlich auf Abruf, nicht aber im Livestream publiziert.[5]

Inhaltlich orientiert sich das Programm an den Interessen der Hannoverschen Studierendenschaft. Lokale und junge Themen stehen dementsprechend im Vordergrund. Der On-Demand-Ansatz soll allerdings auch die gezielte Ansprache von Nischenthemen mit kleineren Zielgruppen ermöglichen. Auch die Ansprache überregionaler Hörerschaften soll künftig weiter ausgebaut werden.

Die Musikfarbe von Ernst.FM ist maßgeblich geprägt von den Genres Indie und Electro. Es findet bei der Musikauswahl eine bewusste Abgrenzung zum Programm der größeren regionalen Konkurrenz statt. Popmusik wird entsprechend eher zurückhaltend eingesetzt. Stattdessen hat der Sender ein Augenmerk auf unbekannte Künstler und Neuvorstellungen gelegt.[6] In regelmäßigen ein- bis zweistündigen Musikformaten unternehmen Musikredakteure abseits der Musikfarbe Exkurse in andere Genres, wie etwa Post-Punk, New Wave, Jazz, House usw.[7]

Organisation[Bearbeiten]

Der Ernst.FM e. V. finanziert sich zu großen Teilen aus den jährlichen Beiträgen seiner Mitglieder. Darüber hinaus werden Förder- und Sponsoringgelder aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Zu den regelmäßigen Unterstützern zählen unter anderem die HMTM, das zugehörige IJK, sowie deren Fördervereine Förderkreis der HMTMH e.V. und KommunikationsKultur e.V.

Die Mitarbeiter sind bislang ausschließlich ehrenamtlich tätig. Ein Großteil rekrutiert sich aus dem IJK, wo das Projekt 2010 aus der Taufe gehoben wurde. Eine Öffnung für die Studierenden anderer Hochschulen aus Hannover findet allerdings in zunehmendem Maße statt.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name Ernst.FM bezieht sich auf Ernst August I. Dessen Reiterstandbild am Hauptbahnhof von Hannover findet sich im Logo des Senders wieder. Hierdurch soll die lokale Verbundenheit des Projekts zum Ausdruck gebracht werden. Der Zusatz FM weist sinnbildlich auf die Übertragungstechnologie, also das Radio hin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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