Erich Leie

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Erich Leie (* 10. September 1916 Kiel; † 7. März 1945 in Drogomyśl (Ortsteil von Strumień, deutsch Schwarzwasser)) war ein deutscher Jagdflieger der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Im März 1940 trat Leie der III. Gruppe des JG 2 bei und behauptete seinen ersten Luftsieg am 14. Mai als er eine Bristol Blenheim abschoss. Im August 1941, nach seinem 21. Sieg im Westen wurde Leie mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 23. Juli 1941 schoss er an einem einzigen Tag 6 Spitfire ab und bis Ende 1941 waren seine Abschüsse somit auf 32 angestiegen.

Im Mai 1942 wurde Oberleutnant Leie Gruppenkommandeur der I. Gruppe des JG 2. Am 19. August, in der Luftschlacht über Dieppe, schoss er eine Spitfire ab, wurde aber jedoch dann selbst in seiner Fw 190 A-3 abgeschossen und verwundet.

Im Januar 1943 wechselte Leie als Gruppenkommandeur zu I. Gruppe des JG 51 , ​​welche an der Ostfront stationiert war. Leie führte die Gruppe während der offensiv Operationen im Vorfeld des Unternehmen Zitadelle (die Schlacht von Kursk im Juli 1943). Im November 1943 konnte Leie, der mittlerweile den Rang des Majors hatte, seinen 100. Sieg für sich beanspruchen. Nach einem Kurzurlaub im März 1944, kehrte er zu seinem Geschwader zurück und wurde am 6. Juli von russischen Jägern abgeschossen. Er sprang mit dem Fallschirm über den russischen Linien ab und wurde aber glücklicherweise vom Wind zurück über die deutschen Linien "geblasen". Im Oktober 1944 hatte Leie insgesamt 114 Luftsiege erzielt. Im Dezember 1944 wurde Leie der Geschwaderkommodore des JG 77.

Tod[Bearbeiten]

Letztendlich wurde Leie aber am 7. März 1945 über Drogomyśl in der Nähe von Cieszyn in seiner Bf 109 G-14 getötet, als er mit einem abstürzenden russischen Jagdflieger (Jakowlew Jak-9) kollidierte. Offiziell hatte er 118 Luftsiege in mehr als 500 Einsätzen erzielt. Es waren 76 Siege über der Ostfront und 42 Siege über der Westfront unter denen 30 Spitfire und ein viermotoriger Bomber waren.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Walther-Peer Fellgiebel|Fellgiebel, Walther-Peer (2000). Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939-1945. Friedburg.
  • Klaus D. Patzwall and Scherzer, Veit (2001). Das Deutsche Kreuz 1941 - 1945 Geschichte und Inhaber Band II. Norderstedt, Verlag: Klaus D. Patzwall.
  • Ernst Obermaier (1989). Die Ritterkreuzträger der Luftwaffe Jagdflieger 1939 - 1945 Mainz, Verlag: Dieter Hoffmann.


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