Erich Beck

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Erich Beck (* 20. August 1901 in Bonn; † 19. Juni 1935 ebenda durch Freitod) war ein deutscher Kommunist und Antifaschist.

Der Gärtner[1] Erich Beck war Funktionär der illegalen Stadtteilleitung der KPD. Im Zusammenhang mit den Wuppertaler Gewerkschaftsprozessen, die sich gegen Mitglieder damals in Deutschland verbotener Arbeiterorganisationen richteten, wurde er 1935 verhaftet und schwer misshandelt.[1]

Um keinen seiner Kampfgenossen bei den Folterungen zu verraten, wählte er am 19. Juni 1935 im Polizeigefängnis Bonn den Freitod.[1]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Heinz Schumann, Gerda Werner: Erkämpft das Menschenrecht. Lebensbilder und letzte Briefe antifaschistischer Widerstandskämpfer. Hrsg.: Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Dietz Verlag, Berlin 1958, S. 648.
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